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Biomasse

Bioenergie ist die Nutzung nachwachsender Energieträger aus Biomasse. Biomasse entsteht während des Wachstums von Pflanzen mit Hilfe der Photosynthese aus Sonnenenergie, Kohlendioxid (CO2), Wasser und Mineralstoffen. Somit ist Bioenergie gespeicherte Sonnenenergie. Über natürliche (u.a. Nahrungskette) und konstruktive (u.a. Fermentation) Prozesse kann die primäre Biomasse in sekundäre (z.B. Gülle) und tertiäre (z.B. Biogas) Produkte umgewandelt werden.

Biomasse

 

Biomasse kann in verschiedenen Formen zur Wärme- und Stromerzeugung sowie im Transport genutzt werden. Man unterscheidet feste, flüssige und gasförmige biogene Energieträger. Dazu gehören: Holz, Halmgut, Biogas, biogene Kraftstoffe (Biodiesel oder Bioethanol).

Im Gegensatz zu den andern erneuerbaren Energiequellen wird bei der Bioenergie CO2 ausgestoßen. Doch bindet die Biomasse während des Wachstums die gleiche Menge CO2 als bei der energetischen Verwertung freigesetzt wird. Außerdem würde die gleiche Menge CO2 freigesetzt werden, wenn man die Biomasse verrotten ließe. Somit ist Bioenergie im Gegensatz zu fossilen Energieträgern CO2-neutral. Dieser Kreislauf ist am Beispiel des Holzes dargestellt.

Außerdem ist Biomasse über einen langen Zeitraum speicherbar und kann genau dann in den erforderlichen Mengen eingesetzt werden, wenn die Energie benötigt wird.

Holzenergie ist CO2-neutral
 

Ein Drittel der Fläche Luxemburgs besteht aus Wäldern.

Ein Drittel der Fläche Luxemburgs besteht aus Wäldern. Bis ins 19. Jahrhundert war Holz in unserer Region der wichtigste Energieträger. Dank moderner Technologie gewinnt die Holzenergie in letzter Zeit wieder an Bedeutung.

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