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Anschluss an ein Nahwärmenetz

Das Nahwärmenetz: Effiziente und lokale Nutzung von erneuerbaren Energien

Vereinfachte Erklärungen: So erhalten Sie eine staatliche Förderung für den Anschluss an ein Nahwärmenetz

Schließen Sie sich an ein Nahwärmenetz an und profitieren Sie von energetischen und ökologischen Vorteilen einer zentralen Wärmeerzeugung, welche mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Die thermische Leistung (in kWth) bestimmt die Förderhöhe.

Was sind die Voraussetzungen, um von der staatlichen Förderung für den Anschluss an ein Nahwärmenetz zu profitieren?

  • Die Beihilfen sind nur für Anlagen zur Beheizung von Wohngebäuden erhältlich.
  • Pro Wohngebäude kann nur eines der folgenden Heizsysteme gefördert werden: Wärmepumpe, Holzheizung oder Anschluss an ein Nahwärmenetz.
  • Es wurde keine Förderung für einen Anschluss an ein Nahwärmenetz unter dem Förderprogramm von 2012 oder von 2016 beantragt.
  • Das Nahwärmenetz muss mit einem Anteil von mindestens 75% erneuerbaren Energien* betrieben werden.

*Unter „erneuerbaren Energien“ versteht man: Solarenergie, Erdwärme, Biomasse, Biogas, Deponiegas und Klärgas.

Wie und wann müssen Sie die staatliche Förderung anfragen?

Die Förderung wird nach der Fertigstellung der Arbeiten angefragt. Um die finanziellen Beihilfen in Anspruch zu nehmen, muss das Rechnungsdatum der Installationsarbeiten zwischen dem 01.01.2022 und dem 31.12.2025 liegen.

Aufgepasst: Der Anspruch auf die Förderung verfällt vier Jahre nach dem 31. Dezember des Kalenderjahres, auf das sich die betreffende Rechnung bezieht. Der Antrag muss also bis spätestens 31.12.2031 eingereicht werden.

Welche Unterlagen benötigen Sie für die Antragstellung auf Förderung?

Folgende Dokumente benötigen Sie für die Antragstellung nach der Fertigstellung der Arbeiten:

  1. Ein allgemeines Formular, das vom Antragssteller auszufüllen ist;
  2. Spezifische Anhänge, die vom Handwerker, zugelassenen Energieberater, dem verantwortlichen Architekten oder der Person, die den Energiepass ausgestellt hat, auszufüllen sind. 

Detaillierte technische Informationen zum Anschluss an ein Nahwärmenetz und zur Inanspruchnahme staatlicher Beihilfen

Höhe der staatlichen Beihilfen für den Anschluss an ein Nahwärmenetz

Förderhöhe max. 50 % der Kosten (ohne MwSt.)

Einfamilienhaus

250 €/kWth

max. 3.750 €

Mehrfamilienhaus

250 €/kWth

max. 2.000 €/Wohneinheit

Weitere Anforderungen für die Gewährung staatlicher Beihilfen für eine Erdwärmepumpe

Spezifische technische Anforderungen

  • Einfamilienhaus: maximal 15 kWth förderfähig; Mehrfamilienhaus: maximal 8 kWth pro Wohneinheit förderfähig.
  • Die Wärmeübergabe im Gebäude erfolgt über eine Wärmeübergabestation.

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