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Prämie von bis zu 1.650 € für die Installation einer privaten Ladestation (≥ 4 Stellplätze)

Stellplätze

Ladestation

Zuschuss

Antragsteller

≥ 4 Stellplätze

Intelligente
Ladestation**​

50 % der Kosten 
(exkl. MwSt.)
Bis zu 1.200 €

 

  • Eigentümer
  • Mieter
  • Hausverwalter (Syndic)

 

In ein kollektives
intelligentes
Lastmanagementsystem
integrierte Ladestation*

50 % der Kosten 
(exkl. MwSt.)
Bis zu 1.650 €

*entspricht den Technischen Anschlussbedingungen (TAB)
**OCPP (Open Charge Point Protocol) + entspricht den Technischen Anschlussbedingungen (TAB)

Förderfähigkeitsbedingungen

  • Einzelpersonen - Eigentümer oder Nutzer eines förderfähigen Stellplatzes
  • Neue Ladestation
  • Kauf zwischen 1. Juli 2020 und 30. Juni 2023
  • Stellplatz auf luxemburgischem Gebiet
  • Maximale Ladeleistung auf 11 kW begrenzt und von einem professionellen Elektriker installiert
  • Ein Stellplatz pro Wohneinheit ist förderfähig.
  • Für Ladestationen, die für den kommerziellen Betrieb oder Weiterverkauf bestimmt sind, wird keine finanzielle Beihilfe gewährt

Die Antragsformulare werden zur Verfügung stehen, sobald die großherzogliche Verordnung veröffentlicht wird.

Verfahren zur Beantragung finanzieller Unterstützung - Mehrfamilienhaus

Wichtiger Hinweis: Nur natürliche Personen dürfen einen Zuschuss für eine Ladestation beantragen, jedoch ist eine gemeinsame Initiative von Antragstellern für den Erwerb und die Installation von Ladestationen bzw. eines integrierten intelligenten Lademanagementsystems möglich.

Ein oder mehrere Miteigentümer

bzw. der Hausverwalter erkundigen sich nach der Durchführbarkeit der Einrichtung einer oder mehrerer Ladestationen bzw. gegebenenfalls eines integrierten intelligenten Lastmanagementsystems. Im Falle einer Vermietung muss der Antrag für die Einrichtung einer Ladestation obligatorisch über den Vermieter gestellt werden.

Der bzw. die Miteigentümer

beantragen die Genehmigung der Generalversammlung der Eigentümergemeinschaft, um – allein oder gemeinsam – eine oder mehrere Ladestationen auf individueller Basis zu installieren. Eine gemeinsame Initiative der jeweiligen Miteigentümer ist durchaus möglich.

Die Generalversammlung

entscheidet über die Installation der Ladestationen und erteilt im Falle einer positiven Abstimmung die Genehmigung zur Installation. (Diese Genehmigung muss dem/den Miteigentümer/n mit absoluter Mehrheit erteilt werden; der Beschluss muss mindestens 501 Tausendstel der Stimmen der Eigentümergemeinschaft erhalten.)

Der Hausverwalter

stellt sicher, dass die Anlage den Beschlüssen der Generalversammlung entspricht und dass ihre spätere Nutzung nicht gegen die Regelungen der Eigentümergemeinschaft verstößt.

Der betreffende bzw. die betreffenden Miteigentümer

ist/sind allein oder gemeinsam für die Installation der Ladestationen verantwortlich.

Die Elektrofachkraft

  • beantragt beim Netzbetreiber die Genehmigung der Anlage,
  • führt die genehmigten Arbeiten aus.

Der Netzbetreiber

  • kann in Absprache mit dem Elektriker die Installation der Ladestation überprüfen,
  • bringt die Sicherungen am Zähler bzw. an den Zählern an.

Der Dienstleister

sendet seine Rechnungen an die Antragsteller, entweder an den einzelnen Miteigentümer oder an die betreffende Gruppe von Miteigentümern.
Die betreffenden Miteigentümer begleichen die Rechnungen, ohne auf die Konten der Eigentümergemeinschaft zurückzugreifen, da diese nicht eingebunden ist.

Der Antrag auf einen Finanzierungszuschuss

Der Antrag auf einen Finanzierungszuschuss für die Installation einer Ladeinfrastruktur muss entweder von jedem betreffenden Miteigentümer einzeln und in eigenem Namen, von mehreren Miteigentümern gemeinsam oder vom Hausverwalter – jedoch nicht im Namen der Eigentümergemeinschaft, sondern im Namen der einzelnen betreffenden Miteigentümer – eingereicht werden. Wenn ein Mieter auf eigene Kosten und mit Zustimmung des Eigentümers eine Ladestation installiert hat, kann er den Zuschuss direkt selbst beantragen, ohne dabei über den Eigentümer zu fahren.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung

zahlt die Unterstützung an die betreffenden Miteigentümer aus.

Wenn alle Miteigentümer die Ladestationen nutzen und die Ladeinfrastruktur gemeinsam aufbauen möchten, empfiehlt es sich, dass sich die Miteigentümer schriftlich über alle Aspekte dieser gemeinsamen Installation und über die Verteilung der anfallenden Kosten sowohl für die Einrichtung als auch für die Nutzung einigen.

Sollten alle Miteigentümer einverstanden sein, ist es einfacher, wenn die Eigentümergemeinschaft über den Hausverwalter die direkte Verantwortung für die Installation der Infrastruktur übernimmt. In diesem Fall ist es notwendig, den Hausverwalter auf der Generalversammlung, bei der die Miteigentümer zur Installation der betreffenden Infrastruktur ermächtigt werden, entsprechend zu beauftragen. Damit die Miteigentümer den staatlichen Zuschuss erhalten können, ist es jedoch notwendig, dass die einzelnen Ladestationen in privater Hand bleiben und die entsprechenden Rechnungen auf den Namen der jeweiligen Miteigentümer ausgestellt werden.

Im Falle einer Ablehnung durch die Generalversammlung können der oder die Miteigentümer, die den Antrag gestellt haben, das in Zivilsachen tagende Bezirksgericht des Ortes anrufen, an dem das Gebäude der Eigentümergemeinschaft liegt. Dieses Gericht kann sie zur Ausführung der Arbeiten ermächtigen, sofern dadurch die Stabilität oder Ästhetik des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird und die anderen Miteigentümer nicht belästigt werden.

 

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