KlimaBank und Prämien für nachhaltiges Wohnen

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Allgemeine Fragen zum Zertifikat LENOZFragen zum Zertifikat „LENOZ“

Was ist „LENOZ“?

„LENOZ“ ist eine auf die luxemburgischen Gegebenheiten angepasste, freiwillige Nachhaltigkeitsbewertung von Wohngebäuden. Die Abkürzung „LENOZ“ steht für „Lëtzebuerger Nohaltegkeets-Zertifizéierung“.

Was beinhaltet ein LENOZ-Zertifikat?

Ein LENOZ-Zertifikat beinhaltet die Bewertung der Nachhaltigkeit eines Wohngebäudes auf der Grundlage von sechs Kategorien: Standort, Gesellschaft, Ökonomie, Ökologie, Gebäude & Technik und Funktion. Im Zertifikat werden die erreichte Nachhaltigkeitsklasse sowie die pro Kategorie/Thema erhaltene Punktzahl wiedergegeben.

Welche Beihilfen sind an ein LENOZ Zertifikat gebunden?

Für das Erstellen eines LENOZ-Zertifikats kann eine finanzielle Beihilfe («prime d’établissement») in Höhe von 1.500 Euro für ein Einfamilienhaus und von 750 Euro pro Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus beantragt werden.

Wer darf ein LENOZ-Zertifikat erstellen?

Folgende Personen dürfen LENOZ-Zertifikate erstellen:

  • Architekten und Ingenieuren im Sinne des Gesetzes vom 13. Dezember 1989 (loi du 13 décembre 1989 portant organisation des professions d’architecte et d’ingénieur-conseil),
  • Akkreditierte Personen im Sinne des Gesetzes vom 5. August 1993 (loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie),
  • Energieberater im Sinne des Gesetzes vom 21. April 1993 (loi du 21 avril 1993 relative à l’agrément des personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques d’étude et de vérification dans le domaine de l’environnement).

Ist ein LENOZ-Zertifikat obligatorisch?

Nein, das LENOZ-Zertifikat ist ein freiwilliges Zertifikat, das Bauherrn und Eigentümer über den Nachhaltigkeitsgrad einer Wohnimmobilie informiert.

In welchen Fällen kann ein Zertifikat erstellt werden?

Ein LENOZ-Zertifikat kann für alle Wohngebäude erstellt werden, für die ein Energiepass vorliegt, unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder ein bestehendes Wohngebäude handelt.
Die Ausstellung eines Zertifikates ist an eine gewisse „Mindestnachhaltigkeit“ entsprechend „Klasse 4“ (Kapitel 0.2 der « Annexe du règlement grand-ducal relative à la certification de la durabilité des logements») gekoppelt. Bestehende Wohngebäude können diese „Mindestnachhaltigkeit“ im Zuge von umfassenden Renovierungsarbeiten erreichen.

Kann ein LENOZ-Zertifikat für den Wohnteil eines Mischgebäudes erstellt werden?

Für alle Gebäude oder Teile eines Gebäudes, für die ein Energiepass eines Wohngebäudes vorliegt, kann ein LENOZ-Zertifikat erstellt werden. Es gelten im Rahmen einer LENOZ-Zertifizierung die gleichen Definitionen von Wohn- und Nutzgebäuden wie beim Energiepass.

Wer kann die Beihilfe zur Erstellung eines LENOZ-Nachhaltigkeitszertifikats im Falle einer Eigentümergemeinschaft beantragen?

Im Allgemeinen beantragt der Eigentümer eines Gebäudes oder der Hausverwalter die Beihilfe zur Erstellung eines Nachhaltigkeitszertifikats.
Ein Bauträger hat demnach Anspruch auf die finanzielle Beihilfe, sofern er zum Zeitpunkt der Einreichung des Antrags Eigentümer des Gebäudes ist. Künftigen Eigentümern von Wohngebäuden kann die finanzielle Beihilfe (prime d’ètablissement) nicht mehr bewilligt werden.
Der Betrag der finanziellen Beihilfe ergibt sich aus den nachstehenden Bestimmungen:

  • Sofern der Bauträger alleiniger Eigentümer ist und der vertikale Katasterauszug noch nicht erstellt wurde: Finanzielle Beihilfe in Höhe von Euro 1 500,-;
  • Sofern der Bauträger alleiniger Eigentümer ist und der vertikale Katasterauszug bereits erstellt wurde: Finanzielle Beihilfe in Höhe von Euro 750,- pro Wohnung bis zur Maximalhöhe der tatsächlichen Kosten.

(Stand 10/2017)

Wer beantragt die Beihilfe zur Erstellung eines LENOZ-Zertifikats im Falle einer Eigentümergemeinschaft?

Im Falle einer Eigentümergemeinschaft kann der Hausverwalter den Antrag stellen.

Wie lange ist ein LENOZ-Zertifikat gültig?

Das Zertifikat besitzt eine maximale Gültigkeit von 10 Jahren ab dem Erstellungsdatum. Neben dem Erstellungsdatum wird auch das Ablaufdatum der Gültigkeit auf dem Zertifikat ausgewiesen.
Außerdem erlischt die Gültigkeit des LENOZ-Zertifikats, wenn für das betroffene Wohngebäude die Gültigkeit des Energiepasses erlischt

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Fragen zur LENOZ-Kategorie 4: Ökologie

Wie wird die Ökologie eines Wohngebäudes nach LENOZ bewertet?

Die Ökologie eines Wohngebäudes wird durch die Ökologiekennwerte Ienv und Iprim bewertet. Der Kennwert Iprim bewertet den Primärenergiebedarf der Baumaterialien und der technischen Installationen über einen Zeitraum von 30 Jahren. Der Kennwert Ienv bewertet die Umweltverträglichkeit eines Materials oder eines Bauteils auf Grundlage der folgenden Umweltauswirkungen:

  • Treibhauspotenzial (GWP),
  • Ozonschichtabbaupotenzial (ODP),
  • Ozonbildungspotenzial (POCP),
  • Versauerungspotenzial (AP),
  • Überdüngungspotenzial (EP).

Darüber hinaus wird die Ökologie eines Wohngebäudes auch durch die nachstehenden Kriterien bestimmt:

  • Einsatz von Holz aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung;
  • Senkung des Trinkwasserverbrauchs und der Abwassermenge;
  • Einsatz erneuerbarer Energien;
  • Eigenverbrauch des seitens der Photovoltaikanlage erzeugten Stroms;
  • Senkung des Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte.

(Stand 10/2017)

Wie berechnet man die Ökologiekennwerte Ienv und Iprim?

Im Allgemeinen werden die Ökologiekennwerte Ienv und Iprim beim Ausfüllen des Berechnungsblattes der Wärmedurchgangskoeffizienten der verschiedenen Schichten der thermischen Hülle (U-Wert) automatisch berechnet (ausgehend von der im LuxEeb-Tool implementierten Datenbank).
Im Kapitel 7.3 der «Annexe du règlement grand-ducal relative à la certification de la durabilité des logements» ist der Kennwert Ienv für verschiedene Konstruktionen angegeben. Die aktuellen, im LuxEeB-H-tool hinterlegten Materialwerte können eingesehen werden im Dokument „Materialdaten LENOZ 2016“ auf der Internetseite http://www.ml.public.lu/fr/lenoz/Experts/index.html
(Stand 10/2017)

Kann ein Experte zur Berechnung der Umweltauswirkungen andere Materialdaten als die im LuxEeB-H-Tool hinterlegten Daten verwenden?

Ein Experte kann andere Materialdaten als die im LuxEeb-H-Tool hinterlegten Daten verwenden, und zwar:

  • « Ökobau.dat 2016 » conformément à la norme EN 15804 (édition du 18.05.2016)

oder

  • EPD (Environmental Product Declaration) du constructeur conformément à la norme EN 15804.

Sofern sich die Verwendung einer EPD für ein spezifisches Produkt als vorteilhaft erweist, steht den Experten der seitens des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen bereitgestellte Icalc-Kalkulator zur Verfügung, der auf der Webseite www.myenergy.lu unter der Rubrik „Experten“ heruntergeladen werden kann.
Im Falle der individuellen Berechnung seitens des Experten sind die zur Berechnung der Ökologiekennwerte erforderlichen Werte in Blatt Nr. 4 des Icalc-Kalkulators einzutragen.

Im Anschluss daran sind die Ökologiekennwerte des spezifischen Produkts im LuxEeb-Tool
manuell in das Berechnungsblatt der U-Werte zu übertragen.

Allgemeiner Hinweis: Jede Schicht (Dämmmaterialien, Membrane, Holz, Blöcke, Platten) kann optional nach Maßgabe dieser Methode berechnet werden. Beim Rückgriff auf eine produktspezifische EPD handelt es sich nicht um das seitens der Experten primär einzusetzende Verfahren. Um die Berechnung der Ökologiekennwerte so einfach wie möglich zu gestalten, steht im LuxEeb-Tool eine Datenbank zur Verfügung und SÄMTLICHE darin eingetragenen Werte können für die Berechnung der Ökologiekennwerte verwendet werden.
 

(Stand 10/2017)

Was ist zu tun, wenn zu einem Baumaterial keine Angaben der Umweltbelastungen vorliegen?

Für den Fall, dass die Angaben über die Umweltauswirkungen nicht vorliegen, können die Ökologiekennwerte des besagten Baumaterials nicht berechnet werden.

Welcher Primärenergiebedarf wird für die Berechnung des Kennwerts Iprim im Falle von Neubauten berücksichtigt?

Im Falle einer LENOZ-Zertifizierung eines Neubaus werden für die Berechnung des Kennwerts Iprim sowohl der Primärenergiebedarf für die Erstellung des Wohngebäudes als auch der Primärenergiebedarf über 30 Jahren für das

Beheizen des Gebäudes berücksichtigt.

Welcher Primärenergiebedarf wird für die Berechnung des Kennwerts Iprim im Falle eines Bestandsgebäudes berücksichtigt?

Im Falle eines Bestandsgebäudes berücksichtigt der Kennwert Iprim (Kriterium 4.2) nur den Primärenergiebedarf der technischen Installationen, die zur Konditionierung des Gebäudes dienen.
Der Primärenergieaufwand der bestehenden Bausubstanz wird nicht berücksichtigt.

Welche Bauteile eines Wohngebäudes werden für die Berechnung der Kennwerte Ienv und Iprim berücksichtigt?

Im Falle eines Neubaus werden die Bauteile der thermischen Hülle (Außenstruktur) und die Innenwände und Innendecken berücksichtigt.
Für die Bauteile der Außenstruktur werden sämtliche für die Berechnung des U-Wertes zu berücksichtigenden Schichten auch für die Berechnung der Kennwerte Ienv und Iprim berücksichtigt.
Wohnungstrennwände zwischen zwei Wohngebäuden oder zwischen den verschiedenen Einheiten eines Mehrfamilienhauses gelten als Innenwände (innerhalb der Gebäudehülle).

Im Falle eines Bestandgebäudes werden ausschließlich die im Zuge der Renovierungsarbeiten neu eingebrachten Dämmmaterialien berücksichtigt.
 

(Stand 10/2017)

Welche Bauteilschichten sind für die Berechnung der Kennwerte Ienv und Iprim zu berücksichtigen?

Die Berechnung der Kennwerte Ienv und Iprim folgt den Regeln der Berechnung der U-Werte. Allerdings müssen Abdichtungsschichten und Dampfbremsen für die Berechnung der ökologischen Kennwerte berücksichtigt werden, auch wenn diese bei der Berechnung des U-Wertes aufgrund ihres geringen Dämmwirkung vernachlässigbar sind.
 

(Stand 10/2017)

Details zu Ieco12 siehe Abschnitt 5 Fragen zur Förderung energetischer und nachhaltiger Renovierungen im Rahmen der PRIME House ab 2017

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Fragen zur LENOZ-Kategorie 5: Gebäude und Technik

Welche Anforderungen stellt das LENOZ-Kriterium 5.8 an die Demontierbarkeit eines Neubaus?

Der überwiegende Anteil eines Bauteils, d.h. über 50% seiner Fläche, muss einfach demontierbar bzw. trennbar sein.
Ausgenommen von der Anforderung an die Demontierbarkeit sind:

  • Putzschicht auf Dämmungen auf Mauerwerk
  • Erdberührte Bauteile.

Für die Demontierbarkeit müssen sämtliche Schichten eines Bauteils berücksichtigt werden, welche auch für die U-Wert-Berechnung zu berücksichtigen sind. Erdreichberührte Bauteile sowie die Oberflächenmaterialien von Wänden, Böden und Decken (z.B. Tapeten, Farben, Bodenbeläge usw.) werden nicht mit einbezogen. Ein Verzeichnis der Materialien der überwiegend vorhandenen Bauteile ist zu erstellen, das die Lage, den Aufbau und die Art der Materialzusammensetzung pro Bauteil enthält. Eine Vorlage der Liste befindet sich im LENOZ-Musterdossier.

(Stand 10/2017)

Zu welchen Bauteilen müssen Angaben hinsichtlich der Demontagefähigkeit gemacht werden?

Die Angaben der Demontagefähigkeit müssen zu allen Bauteilen der Gebäudehülle sowie zur inneren Struktur (Wände und Decken) gemacht werden:

  • Dachkonstruktion
  • Außenwandkonstruktion
  • Fenster
  • Unterer Abschluss der Gebäudehülle
  • Innendecken
  • Innenwände

Wie verfasst man die Dokumentation der technischen Anlagen entsprechend dem LENOZ-Kriterium 5.7.6?

myenergy entwickelt zurzeit die Vorlage eines kurzen und einfachen Handbuchs, das die Beschreibung der wichtigsten Bestandteile der technischen Anlagen, deren Regelung sowie Wartungsintervalle enthält. Sie können eine vorläufige Fassung dieses Gebäudehandbuchs per E-Mail an info@myenergy.lu bestellen.
 

(Stand 10/2017)

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Fragen zum anerkannten Energieberater „PRIMe House Renovation“

Qui est en droit d’effectuer les conseils en énergie et d’établir les rapports relatifs en matière de rénovation énergétique durable dans le cadre du régime de subvention PRIMe House ?    

Dans le cadre du régime de subvention PRIMe House, seuls les conseillers en énergie agréés par le Ministre de l’environnement sont en mesure d’établir des rapports relatifs au conseil en énergie. Un conseiller en énergie doit se faire agréer par le Ministre de l’environnement conformément à la loi du 21 avril 1993.

(Loi du 21 avril 1993 relative à l’agrément de personnes physiques ou morales, privées ou publiques, autres que l’État, pour l’accomplissement de tâches techniques d’étude et de vérification dans le domaine de l’environnement).

Comment un conseiller en énergie peut-il se faire agréer ?   

Les conseillers en énergie peuvent se faire agréer depuis janvier 2017 en introduisant une demande d’agrément auprès de l’Administration de l’environnement. L’agrément est conditionné par une adhésion à l’OAI (architecte ou ingénieur conformément à la loi du 13 décembre 1989) ou une autorisation conforme au règlement grand-ducal modifié du 10 février 1999 relatif à l'agrément de personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l'État pour l'accomplissement de tâches techniques d'étude et de contrôle dans le domaine de l'énergie.

À compter du 15 décembre 2018, les conseillers en énergie agréés devront adhérer à un système d’assurance qualité dans le domaine des conseils relatifs à l’énergie et à la durabilité pour les bâtiments d’habitation auprès d’un organisme conventionné à cet effet par le ministère du Développement durable et des Infrastructures. 

Mise à jour le 10/2017

À quoi doit veiller le conseiller en énergie agréé concernant la certification ?

Le système d’assurance qualité pour les conseillers en énergie agréés au sens du régime de subvention PRIMe House comprend les éléments suivants :

  • vérification de la qualification de base du conseiller en énergie ;
  • vérification des qualifications supplémentaires du conseiller en énergie ;
  • contrôle et approbation, en amont de la certification, d’un rapport de conseil en énergie pour un projet de rénovation ;
  • un système de contrôle de qualité ponctuel et régulier comprenant : 
    • le contrôle qualité des prestations des conseillers en énergie ;
    • la vérification du respect des conditions liées à la formation continue des conseillers en énergie, et
    • la mise en place d’un système d’évaluation clients.

Mise à jour le 10/2017

Quelles sont les missions d’un conseiller en énergie agréé ?  

Le conseiller en énergie agréé a la charge :

  • de réaliser le conseil en énergie sur place ;
  • d’établir le « rapport concluant » (inventaire global de l’objet en question dont le contenu doit couvrir la description de l’objet, la date de la visite des lieux, le certificat de performance énergétique avant la rénovation et un concept de rénovation énergétique intégral) ;
  • de vérifier la conformité des offres avec les mesures proposées dans le cadre du concept de rénovation énergétique précité ;
  • de vérifier la conformité de la mise en œuvre sur chantier avec les mesures proposées dans le cadre du concept de rénovation énergétique ;
  • d’établir un rapport final qui doit être joint à la demande de liquidation des aides financières. 
  • de remplir les formulaires pour la demande d’un accord de principe et pour la liquidation des aides financières.
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Fragen zum Nachweis der Förderkriterien für energetische Renovierungen ab 2017

Conformément au règlement grand-ducal du 23 décembre 2016, quels critères doivent remplir les mesures d’isolation réalisées sur un bâtiment existant depuis le 1er janvier 2017 ?

Depuis le 1er janvier 2017 (date de la facture du conseil en énergie), les isolants thermiques doivent répondre à des critères en matière d’efficacité énergétique et de durabilité. Les critères d’efficacité énergétique correspondent en substance à ceux du précédent régime PRIMe House ; ils sont exprimés en 4 standards de performance énergétique.

Les critères de durabilité se réfèrent à la qualité écologique et à la nature de l’isolant thermique, ainsi qu’à la manière dont il est fixé.

La qualité écologique est définie par l’impact environnemental des matériaux d’isolation évalué à l’aide de l’indicateur écologique Ieco12.

Mise à jour le 10/2017

Quelles sont les exigences par rapport aux mesures de rénovation énergétique durable éligibles à l’aide financière de base du régime PRIMe House ?

Les mesures de rénovation énergétique durable doivent répondre aux exigences suivantes :

  • l’épaisseur minimale de l’isolant thermique (tableau Annexe II, concernant l’art. 2 du règlement garnd-ducal concernant le régime d’aides) est à respecter l’indicateur écologique Ieco12 de l’isolant thermique est inférieur à 50 UI6/m2.

http://legilux.public.lu/eli/etat/leg/rgd/2016/12/23/n42/jo

Exceptés les murs contre sol et les dalles inférieures contre sol, aucune aide financière n’est allouée pour les surfaces des éléments rénovés avec des isolants thermiques dont l’indicateur écologique Ieco12 est supérieur à 50 UI6/m2.

Mise à jour le 10/2017

Quelles sont les exigences par rapport à l’isolant thermique éligible à l’aide financière additionnelle du régime PRIMe House ?

Les isolants thermiques éligibles à l’aide financière additionnelle doivent répondre aux exigences suivantes :

  • l’indicateur Ieco12 de l’isolant est inférieur à 23,7 UI6/m2
  • l’isolant est constitué exclusivement de matériaux renouvelables
  • l’isolant est fixé exclusivement de manière mécanique

Un isolant « constitué exclusivement de matériaux renouvelables » est un isolant constitué de matières premières renouvelables. Contrairement aux matériaux synthétiques, issus de ressources pétrochimiques non renouvelables, et aux matériaux minéraux, constitués principalement de ressources minérales vierges ou issus en partie du recyclage pour certains, les matériaux renouvelables sont constitués de fibres végétales ou animales à l’exception des additifs nécessaires pour garantir les exigences techniques de l’isolant thermique (par ex. retardateur de flamme).

La notion de « renouvelable » n’est donc pas à confondre avec celle de « recyclable » qui peut également inclure des matériaux issus de sources non renouvelables telles que par exemple les matières synthétiques dont le pétrole est à la base. L’isolant thermique « renouvelable » doit être fixé exclusivement de manière mécanique, à l’exception de l’enduit. Il s’en suit qu’une fixation des panneaux par collage et chevillage n’est pas éligible pour l’aide financière additionnelle.

Mise à jour le 10/2017

À quoi se rapporte l’indicateur Ieco12 ?

L’indicateur Ieco12 représente les incidences environnementales (Ienv) et les impacts induits par le besoin en énergie primaire (Iprim) d’un matériau d’isolation, évalué sur une épaisseur équivalente de 12 cm. Il en résulte une évaluation environnementale indépendante du bâti existant, tout en tenant compte de l’énergie grise consommée par le matériau d’isolation.

Dans quels cas l’indicateur Ieco12 est-il pris en considération ?

L’indicateur Ieco12 sert à évaluer une nouvelle isolation mise en place sur un bâtiment existant et est pris en considération dans les cas suivants :

  • lors d’une rénovation énergétique durable d’éléments de l’enveloppe thermique du bâtiment dans le cadre du régime de subvention PRIMe House 2017 ;
  • dans le cadre de la certification LENOZ d’un bâtiment existant rénové.

Comment est calculé l’indicateur Ieco12 ?

Les valeurs de l’indicateur Ieco12 sont indiquées pour certains matériaux d’isolation couramment utilisés au chapitre 7.3 de l’« Annexe du règlement grand-ducal relatif à la certification de la durabilité des logements » et peut être reprises.

Dans le cas où d’autres matériaux d’isolation sont utilisés, les experts peuvent calculer l’indicateur Ieco12 à l’aide du calculateur « Icalc» qui peut être consulté en ligne 

Mise à jour le 10/2017  

Quand est-ce qu’une extension d’un bâtiment d’habitation existant est éligible au programme d’aides étatiques PRIMe House ?

Les nouveaux éléments de construction des extensions de bâtiments d’habitation existants sont éligibles aux aides étatiques dans le cadre d’une rénovation énergétique.

Il en résulte que l’accord de principe tel que défini dans la loi respectivement le règlement grand-ducal du 23 décembre 2016 doit être demandé avant le début de travaux de rénovation et d’extension.

Il est toutefois entendu qu’une simple extension d’un bâtiment d’habitation, sans assainissement énergétique de l’enveloppe thermique du bâtiment existant menant à une économie d’énergie par rapport au bâtiment dans son état initial, n’est pas éligible.

Mise à jour le 10/2017

Sous quelles conditions une transformation d’un bâtiment non-conditionné dans un bâtiment d’habitation est-elle éligible dans le cadre du régime d’aides étatiques PRIMe House ?

La transformation d’un bâtiment non-conditionné est éligible aux aides étatiques PRIMe House pour la rénovation énergétique durable, si l’autorisation de bâtir a été accordée pour une transformation ou une réaffectation.

Il en résulte que l’accord de principe tel que défini dans la loi respectivement le règlement grand-ducal du 23 décembre 2016 doit être demandé avant le début de travaux de transformation.

La transformation d’un bâtiment non-conditionné est éligible aux aides étatiques PRIMe House pour la construction d’un logement durable, si l’autorisation de bâtir a été accordée pour une nouvelle construction. Le bâtiment transformé doit en tout cas respecter les exigences en vigueur en matière de performance énergétique des nouveaux bâtiments d’habitation.

Mise à jour le 10/2017

Que faire si la mesure de rénovation n’est pas réalisée conformément à l’accord de principe ?

Une demande en vue de l’obtention d’un accord de principe doit être introduite par le demandeur avant le commencement des travaux de rénovation énergétique. En cas d’adaptation du concept de rénovation par le demandeur une fois l’accord de principe intervenu, sur avis du conseiller en énergie, le demandeur peut introduire une demande en vue de l’obtention d’un nouvel accord de principe. Cette demande est facultative. Si le requérant souhaite s’assurer que le concept de rénovation modifié reste éligible, la nouvelle demande d’accord de principe est par contre essentielle.

Mise à jour le 10/2017

Quels travaux d’une mesure de rénovation sont considérés comme des coûts éligibles au sens du régime PRIMe House ? 

De manière générale, tous les coûts en relation avec les travaux nécessaires pour la mise en œuvre d’un isolant sont considérés comme coûts éligibles. Une liste détaillée des travaux considérés est mise à disposition par l’Administration de l’environnement.

Mise à jour le 10/2017

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Fragen zum Nachweis der Förderkriterien für nachhaltige Wohnneubauten ab 2017

Quelles exigences doit remplir la construction d’un logement durable à partir de 2017 pour pouvoir bénéficier d’une subvention dans le cadre du régime PRIMe House ?  

Un logement durable pour lequel une autorisation de bâtir est demandée entre le 1er janvier 2017 et le 31 décembre 2020 peut être subventionné dans le cadre du régime PRIMe House s’il atteint, pour 46 critères LENOZ répartis sur 3 catégories, au moins 60 % du nombre maximal de points effectivement réalisables par catégorie.

Pour les critères de durabilité 4.1.1 et 5.8.1 les exigences suivantes s’appliquent :

- 4.1.1. « Évaluation environnementale des matériaux de construction » :

  • minimum 24 sur 40 points sont à atteindre ;
  • minimum 21sur 40 points pour les bâtiments comportant au moins 3 étages au-dessus du rez-de-chaussée sont à atteindre ;

- 5.8.1 « Montage et capacité de démontage » :

  • 2017 : minimum 6 sur 10 points sont à atteindre ;
  • 2018 : minimum 8 sur10 points sont à atteindre ;
  • 2019 : subvention à 100 % pour minimum 10 sur 10 points, 80 % du totale de subvention pour minimum 8sur 10 points. 

(Détails techniques concernant les critères  LENOZ 4.1 et 4.2 )
(Détails techniques concernant le critère LENOZ 5.8 )

Comment faire pour que les exigences relatives au critère 5.8 de la PRIMe House s’affichent correctement sur la fiche « PRIMe House » issue du logiciel LENOZ ?

Afin que l’exigence spécifique (6, 8 ou 10 points) relative à l’année de construction s’affiche correctement sur la fiche « Prime House », la date (Erstellungsdatum) sur le masque de départ (START) doit être remplie correctement dans le logiciel LENOZ.

La date d’établissement doit, le cas échéant, correspondre à la date de demande de permis de bâtir.

Mise à jour le 10/2017

Comment faire preuve de la réalisation d’une nouvelle construction conforme au critère 5.8 en matière de capacité de démontage ?  

Une facture avec certificat de conformité et devis/explicatif détaillé est à fournir par chaque entreprise étant intervenue pour la réalisation des travaux.

Dans le sens de la simplification administrative les certificats de conformité mis à disposition par l’Administration de l’environnement peuvent remplacer les devis / explicatifs détaillés et les certificats de conformité des entreprises. Les factures y relatives sont à joindre.

Les certificats complémentaires à la fiche NCLD de l’Administration de l’environnement, sont téléchargeables sur : http://www.environnement.public.lu/guichet_virtuel/energie/Subventions-Energie-2017/index.html

Mise à jour le 10/2017

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