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Warum sollte ein Energieberater bei myenergy zertifiziert sein?

Ab dem 15. Dezember 2018 müssen Energieberater, deren Kunden staatliche Fördermittel für eine energetische Renovierung in Anspruch nehmen möchten, beim Umweltministerium zugelassen sein und an einem Qualitätssicherungssystem teilnehmen. Mit seinem Label „myenergy certified“ bietet myenergy den zugelassenen Energieberatern eine entsprechende Qualitätssicherung für Energie- und Nachhaltigkeitsberatung von Wohngebäude an. Myenergy hat dazu eine entsprechende Übereinkunft mit dem Umweltministerium unterzeichnet.

Diese Übereinkunft zugrunde liegt das Gesetz vom 23. Dezember 2016 über die Einführung einer Beihilferegelung zur Förderung der Nachhaltigkeit, der rationellen Energienutzung und der erneuerbaren Energien im Wohnungsbau das am 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist.

Für die Beratungsleistungen und die punktuelle Betreuung bei der Umsetzung der Maßnahmen, die der Energieberater im Rahmen einer energetischen Renovierung erbringt, muss er über eine Zulassung nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 21. April 1993 verfügen.

myenergy hat  sein seit 2013 bestehende Zertifizierungssystem „myenergy certified“ den Gesetzesänderungen angepasst und erfüllt so die Voraussetzungen und Vorgaben eines QS-Systems. Wer sich demnach an der Zertifizierung „myenergy certified“ beteiligt, erfüllt somit die in der Zulassung durch die Umweltverwaltung vorgesehene Verpflichtung, sich einem QS-System anzuschließen.

Darüber hinaus veranstaltet myenergy Arbeitstreffen, bei denen sich Energieberater, die das „myenergy certified“-Qualitätslabel erhalten haben, mit ihren Kollegen austauschen können. Dies ermöglicht einen Erfahrungsaustausch unter Fachleuten in einem Arbeitsrahmen, in dem myenergy die Moderatorenrolle übernimmt. 

(Stand 12/2017)

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Welche Qualifikationen sind Voraussetzung für das Qualitätslabel „myenergy certified“?

Jeder „myenergy certified“-Berater muss die folgenden Qualifikationen nachweisen:

2.1.    Grundqualifikation

Als Grundqualifikation müssen die Berater die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, die für Dienstleister im Rahmen der Energieeffizienz von Wohngebäuden gelten. Diese Voraussetzungen sind in der geänderten Großherzoglichen Verordnung vom 30. November 2007 über die Energieeffizienz von Wohngebäuden festgelegt.

Konkret müssen die Berater eine der folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Architekt oder Beratender Ingenieur gemäß dem Gesetz vom 13. Dezember 1989
  • Zulassung im Sinne der geänderten Großherzoglichen Verordnung vom 10. Februar 1999 über die Zulassung von nichtstaatlichen natürlichen oder juristischen, privaten oder öffentlichen Personen zur Ausübung technischer Prüf- und Kontrollaufgaben im Energiebereich besitzen.

Im zweiten Fall müssen die Anwärter, die nach der Großherzoglichen Verordnung vom 10. Februar 1999 als „sonstige zugelassene Fachleute“ anerkannt sind, zusätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Bauwesen nachweisen können.

2.2.    Zusatzqualifikationen

Die verlangten Zusatzqualifikationen, die vor allem besondere Kenntnisse im Energiebereich und im nachhaltigen Bauen betreffen, gliedern sich in fünf Module:

  • Modul 1: Bauphysik;
  • Modul 2: Gebäudehülle;
  • Modul 3: Technische Anlagen;
  • Modul 4: Gesetzliche Vorschriften zur Energieeffizienz von Wohngebäuden, Beihilfeprogrammen, Energieberatung und verhaltensbezogene Aspekte;
  • Modul 5: Nachhaltiges Wohnen und LENOZ.

Bewerber zum myenergy certified – Berater können ihr Fachwissen in der myenergy certified -

Prüfung nachweisen oder bereits bestandene Schulungen in- oder ausländischer

Schulungsinstitute durch myenergy anerkennen lassen. Dabei kann modulweise zwischen der myenergy certified - Prüfung und der Anerkennung von Schulungen gewählt werden.
„myenergy certified“-Prüfungen führt myenergy mehrmals im Jahr durch.

(Nähere Einzelheiten zu Form und Inhalt der Prüfung finden Sie unter Downloads)

(Stand 12/2017)

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Welche Verpflichtungen hat ein „myenergy certified“-Berater?

Jeder Energieberater, der sich am „myenergy certified“-Qualitätssicherungssystem beteiligt, muss:

  • vor Unterzeichnung des Vertrags einen ersten Energieberatungsbericht (zwecks Freigabe) anfertigen;
  • sich einer punktuellen und regelmäßigen Qualitätskontrolle seiner Dienstleistungen unterziehen;
  • an einem Kundenbewertungssystem teilnehmen.

Außerdem müssen Energieberater, die über „myenergy certified“-Qualitätslabel verfügen, einerseits an den von myenergy veranstalteten Arbeitstreffen, anderseits an spezifischen Weiterbildungen teilnehmen, dies wird unter anderem bei legislativen Änderungen verlangt.

(Stand 12/2017)

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Wie werde ich „myenergy certified“-Berater?

1. Anmeldung zum „myenergy certified“-Zertifizierungssystem (mit dem Teilnahmeformular)

2. Anerkennung der Basis- und Zusatzqualifikationen durch myenergy

3. Prüfung und Anerkennung des Energieberatungsberichts durch myenergy

4. Unterzeichnung des „myenergy certified“-Vertrags

 Wenn Sie weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns bitte per E-mail

(Stand 12/2017)

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