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An wen können Sie sich bei Fragen zu Ihrem Smart Meter wenden?

Bei Fragen zu Ihrem neuen intelligenten Zähler wenden Sie sich bitte an Ihren Netzbetreiber:

  • Stadt Ettelbruck (Strom): 81 91 81-1
  • Stadt Diekirch (Strom): 80 87 80-501
  • Electris (Strom): 8002 - 8032
  • Creos (Strom/Erdgas): 2624-2624
  • Sudstroum (Strom): 26 783 787 686
  • Sudgaz (Erdgas): 55 66 55 - 1
  • Stadt Dudelange (Erdgas): 51 51 25

Ändert sich mein Anschluss bei der Installation eines intelligenten Zählers?

Der Anschluss und die Anschlussleistung bleiben unverändert. Die Schutzvorrichtungen und anderen Anlagen nach dem Zähler werden auch nicht verändert.

Besteht die Möglichkeit das Tätigkeitsfeld einer bestehenden Genossenschaft die noch keinen Solarstrom produziert zu erweitern?

Sind Sie Mitglied in einer bestehenden Genossenschaft die noch keine Photovoltaikanlage besitzt jedoch die Bedingungen erfüllt, den Einspeisetarif zu erhalten (mindestens 7 Privatpersonen, Vereine ohne Gewinnzweck oder Stiftungen)? Dann bietet sich Ihnen die Möglichkeit, eine außergewöhnliche Generalversammlung einberufen zu lassen, um über die Erweiterung des Tätigkeitsfeldes auf die Stromerzeugung zu diskutieren.

Besteht die Möglichkeit, meine Wärmepumpe mit meinem selbstproduzierten Strom zu versorgen?

Der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms ist erlaubt, die Anschlussbedingungen des betreffenden Netzbetreibers müssen jedoch eingehalten werden. Generell ist es technisch machbar Ihre Wärmepumpe mit Hilfe eines intelligenten Reglers direkt mit Ihrem selbstproduzierten Strom zu versorgen. Lassen Sie sich hierfür am besten von Ihrem Installateur beraten.

Bin ich verpflichtet, einen intelligenten Zähler anzunehmen?

Ja, denn seit dem 1. Juli 2016 ist jeder Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, in sämtlichen Neuanlagen bei allen an sein Netz angeschlossenen Kunden einen intelligenten Zähler zu montieren und alle alten (mechanischen oder elektronischen) Zähler bis 2020 auszutauschen. Der Zähler gehört dem Netzbetreiber, der dessen einwandfreie Funktion und die Wartung gewährleisten muss. Die Montage der neuen Zähler ist unerlässlich, um in der Zukunft die Versorgungssicherheit und die Zuverlässigkeit der Strom- und Gasnetze zu gewährleisten, insbesondere hinsichtlich der wachsenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen.

Brauche ich einen Stromzähler für meine Wärmepumpe?

Die Installation eines Stromzählers ist eine Bedingung zum Erhalt der staatlichen Beihilfen. Dazu muss der Stromzähler den gesamten Verbrauch der Wärmepumpe (mit Nebenverbrauchern wie der Umwälzpumpe, dem Heizstab) messen.

Durch den gemessenen Verbrauch lässt sich außerdem feststellen ob die Anlage effizient funktioniert und im Falle eines Defekts kann die Anlage frühzeitig durch einen Fachmann überprüft werden.

Darf ich auf meinem Grundstück eine geothermische Bohrung durchführen lassen?

Finden Sie alle wichtigen Informationen auf diese Fragestellung hier.

Darf ich eine Grundwasserwärmepumpe betreiben?

Nein. Laut dem Gesetz vom 19 Dezember 2008 bezüglich Wasser (Loi du 19 décembre 2008 relative à l’eau) ist die direkte oder indirekte Entnahme von Wasser, sowie anderen Feststoffen oder gasförmigen Substanzen, verboten. Somit können Grundwasserwärmepumpen in Luxemburg nicht genehmigt werden.

Enthalten Photovoltaikmodule gefährliche Stoffe?

Was die auf dem luxemburgischen Markt bei weitem am gebräuchlichsten Silizium-Solarzellen betrifft, so bedarf es für deren Herstellung heutzutage keinerlei umweltschädlicher Substanzen.

Die „Dünnschicht"-Solarzellen verwenden Bestandteile wie Cadmium oder Tellur. Die für die Herstellung der dazugehörigen Module eingesetzten Mengen sind jedoch minimal, was insbesondere für die Solarzellen aus Cadmiumtellurid (CdTe) gilt. CdTe weist eine geringe Toxizität auf und seine ökologischen Folgen werden im Vergleich zu den möglichen Auswirkungen anderer Stromerzeugungsarten als vernachlässigbar erachtet.

Erfordern Photovoltaikmodule den Einsatz knapper Rohstoffe?

Heutzutage gibt es keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien für die Herstellung von Photovoltaikmodulen und statt kritischer Materialien können Alternativen verwendet werden.

Silizium ist die Hauptsubstanz der gleichnamigen Solarzellen und weist keinerlei Verfügbarkeitsprobleme auf. Weitere Substanzen wie Silber können durch andere Rohstoffe ersetzt werden, ohne dass dadurch der Wirkungsgrad der Solarzellen unmittelbar verschlechtert wird.

Bei „Dünnschicht"-Solarzellen werden Indium, Tellur, Gallium, Selen und Cadmium als kritische Rohstoffe betrachtet. Die genaue Auswirkung der Marktentwicklung auf die Verfügbarkeit dieser Mineralien wird gegenwärtig noch erforscht.

Ermöglicht ein intelligenter Zähler es, Informationen über das Privatleben, die Lebensgewohnheiten oder sogar die Geräte, die der Verbraucher benutzt, abzuleiten?

Der Stromzähler zeichnet nur einen einzigen Verbrauchswert pro Viertelstunde auf, und der Gaszähler einen einzigen Verbrauchswert pro Stunde. Über die Taktung (Viertelstunde oder Stunde) der Gesamtverbrauchsdaten des Kunden können keine individuellen Geräte des Kunden identifiziert oder Verhaltensweisen der Verbraucher abgeleitet werden.

Haben intelligente Zähler einen Einfluss auf den Betrieb anderer Haushaltsgeräte?

Die Zähler wurden gemäß den geltenden Normen entwickelt, welche sicherstellen sollen, dass keine Auswirkungen auf den Betrieb anderer Haushaltsgeräte auftreten.

Hat mein intelligenter Zähler Auswirkungen auf meine Gesundheit?

Die Zähler sind keine Funksender. Dennoch erzeugen sie, wie alle Elektrogeräte, ein elektromagnetisches Feld in ihrer Umgebung. In der Praxis ist die mit der Datenübertragung über Power Line (PLC) verbundene Belastung sehr gering und die Übertragungsdauer kurz: weniger als eine Minute für das Erfassen der Verbrauchsdaten und einige Sekunden für die Übertragung eines Ereignisses.

Gemäß den jüngsten Studien, die von zwei unterschiedlichen Einrichtungen in Wohngebäuden auf dem luxemburgischen Staatsgebiet durchgeführt wurden, liegen die elektrischen und magnetischen Felder, die von intelligenten Zählern in Wohnungen erzeugt werden, sowohl tagsüber als auch nachts, weit unter den Grenzwerten der offiziellen ICNIRP-Normen sowie den Werten der EUROPAEM-Richtlinien. Daher werden keine schädlichen Auswirkungen für die Gesundheit im Rahmen der CPL-Technologie angegeben. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es derzeit keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz einer Verbindung zwischen dem Vorhandensein elektromagnetischer Felder und einer Überempfindlichkeit für elektromagnetische Wellen. Allerdings können Personen, die unter einer Elektrohypersensibilität leiden, sich für die (kostenpflichtige) Installation eines speziellen Filters entscheiden.

In welchen Fällen ist es nicht nötig einen Energiepass zu erstellen?

  • Abriss: beim Verkauf einer Ruine oder eines Gebäudes ohne Heizungsanlage, welches nach dem Verkauf abgerissen wird.
  • Bei Erbschaften oder Schenkungen

In welchen Fällen kann ein LENOZ-Zertifikat erstellt werden?

Ein LENOZ-Zertifikat kann für alle Wohngebäude erstellt werden, für die ein Energiepass vorliegt, unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder ein bestehendes Wohngebäude handelt.

Die Ausstellung eines Zertifikates ist an eine gewisse „Mindestnachhaltigkeit“ entsprechend „Klasse 4“ (Kapitel 0.2 der « Annexe du règlement grand-ducal relative à la certification de la durabilité des logements») gekoppelt. Bestehende Wohngebäude können diese „Mindestnachhaltigkeit“ im Zuge von umfassenden Renovierungsarbeiten erreichen.

In welchen Fällen muss ein Energiepass erstellt werden?

  • Für baugenehmigungspflichtige Neubauten (Eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung erneuerbarer Energien muss dem Bauantrag beiliegen)
  • Für Erweiterungen eines bestehenden Gebäudes
  • Bei Änderungen an einem bestehenden Gebäude (Baugenehmigungspflicht), wenn die Fläche des geänderten Bauteils der Gebäudehülle 10 % der bestehenden Fläche dieses Elements (Mauern, Fenster, Dach, usw.) übersteigt und wenn die Änderungen einen erheblichen Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes haben (Ausstellung des Energiepasses für die neu geplante Situation)
  • Bei Änderungen an einem bestehenden Gebäude ohne Baugenehmigungspflicht, wenn die Fläche des umgebauten Bauteils der Gebäudehülle 10 % der bestehenden Fläche dieses Elements (Mauern, Fenster, Dach, usw.) übersteigt und wenn der Umbau einen erheblichen Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes hat (Ausstellung des Energiepasses für die neu geplante Situation)
  • Bei einem Eigentümer- oder Mieterwechsel
  • Abriss: beim Verkauf eines Gebäudes, das nach dem Verkauf abgerissen wird und über eine Heizung, Außenwände und ein Dach verfügt.
  • Bei Änderungen an technischen Anlagen, sofern die Änderungen an den technischen Anlagen 1.500 € (im Falle eines Einfamilienhauses) oder 3.000 € (im Falle eines Mehrfamilienhauses) übersteigen.

Ist das Recycling gebrauchter Batterien im Rahmen des Eigenverbrauchs von Photovoltaikstrom möglich?

Ja, das Recycling dieser Batterien ist möglich und übrigens auch durch das Gesetz vom 19. Dezember 2008 über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren geregelt, das die europäische Richtlinie 2006/66/EG in luxemburgisches Recht umsetzt. Dieses Gesetz erfordert das Recycling von mindestens 50% des Gewichts der Batterien, bei denen es sich nicht um Blei-Säure-Batterien und Nickel-Cadmium-Batterien handelt, sondern folglich um Lithium-Ionen-Akkus.

Die für das Recycling gegenwärtig attraktivsten Bestandteile sind Kobalt, Nickel, Kupfer und Aluminium. Zur Sicherstellung der Versorgung müsste sich das Lithium-Recycling mittelfristig verbessern.

Für weitere Informationen oder Anweisungen in Bezug auf das Recycling dieser als Industrieakkus betrachteten Batterien können Sie sich entweder an die „SuperDrecksKëscht" oder an die Vereinigung „Ecobatterien asbl" wenden.

Ist das Recycling von Photovoltaikmodulen möglich? Falls ja, welcher Teil kann wiederverwertet werden?

Im Allgemeinen sind sämtliche Photovoltaikmodule recycelbar.

Für Module auf Siliziumbasis und für cadmiumhaltige „Dünnschicht"-Module gibt es gefahrlose Recyclingverfahren. Das Recycling ist übrigens durch die europäische Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte geregelt, die durch die geänderte großherzogliche Verordnung vom 30. Juli 2013 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte in nationales Recht umgesetzt wurde: Dieser Gesetzesrahmen sieht gegenwärtig vor, dass mindestens 70% (ab 15. August 2018 mindestens 80%) der Masse eines Photovoltaikmoduls recycelt wird.

Gleichwohl beläuft sich die Recyclingrate von Photovoltaikmodulen auf nahezu 100%, wenn man bedenkt, dass die Module im Allgemeinen überwiegend aus Glas, Aluminium und anderen Metallen bestehen. Die reinen Module beinhalten in der Regel nur sehr begrenzte Mengen an synthetischen Materialien wie Silizium oder andere Mineralien. Das Recycling dieser Bestandteile ist dennoch aus technischer Sicht möglich, wenngleich die Verfahren für deren Extraktion gegenwärtig noch nicht rentabel sind. Daher werden diese Materialien derzeit hauptsächlich zur thermischen Verwertung genutzt.

Ist der Eigenverbrauch meines selbstproduzierten Stroms erlaubt?

Der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms ist erlaubt, die Anschlussbedingungen des betreffenden Netzbetreibers müssen jedoch eingehalten werden. Diese beziehen sich vor allem auf die Sicherheit der elektrischen Installation und des Netzbetriebs. Bitte informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Netzbetreiber.

Ist der Verbraucher verpflichtet, dem Netzbetreiber Zugang zu seinem intelligenten Zähler zu gewähren?

Da der Zähler Eigentum des Netzbetreibers ist, hat dieser gemäß Artikel 29(6) (Stromgesetz) und 35(6) (Gasgesetz), „ein Recht auf Zugang zu den Zählpunkten, Anschlusspunkten und Anschlussanlagen der Erzeuger und der an das von ihm verwaltete Netz angeschlossen Kunden, um die Zähler abzulesen und alle Arbeiten, Eingriffe und Prüfungen an Anschlüssen und Zählern vorzunehmen“. Außer im Falle von Notfallsituationen nehmen die Netzbetreiber vorab Kontakt mit dem Kunden auf und vereinbaren mit ihm einen Termin, um Zugang zum Zähler zu erhalten.

Ist die Instandsetzung von Photovoltaikmodulen möglich?

Ja, eine Instandsetzung ist im Allgemeinen möglich, es sei denn, das Glas der Module ist kaputt.

Gegenwärtig handelt es sich bei den meisten der zum Recycling vorgesehenen Module um fehlerhafte Module oder um Module, die beim Transport beschädigt wurden. Wenn möglich erweist sich die Instandsetzung folglich als beste Methode, um den Modulen ein „zweites Leben" zu schenken und auf diese Weise den Lebenszyklus der andernfalls recycelten Module zu verlängern.

Ist ein LENOZ-Zertifikat obligatorisch?

Nein, das LENOZ-Zertifikat ist ein freiwilliges Zertifikat, das Bauherrn und Eigentümer über den Nachhaltigkeitsgrad einer Wohnimmobilie informiert.

Kann der Netzbetreiber meinen Zähler fernsteuern?

Der Netzbetreiber kann den Energieverbrauch und die Kennzahlen für die Versorgungsqualität fernablesen, Software-Updates vornehmen und die zwei in den Stromzähler integrierten Relais fernsteuern. Es können nur an die integrierten Relais angeschlossene Geräte ferngesteuert werden (z. B. elektrischer Warmwasserspeicher).

Kann ein LENOZ-Zertifikat für den Wohnteil eines Mischgebäudes erstellt werden?

Für alle Gebäude oder Teile eines Gebäudes, für die ein Energiepass eines Wohngebäudes vorliegt, kann ein LENOZ-Zertifikat erstellt werden. Es gelten im Rahmen einer LENOZ-Zertifizierung die gleichen Definitionen von Wohn- und Nutzgebäuden wie beim Energiepass.

Kann es bei Verwendung eines intelligenten Zählers zu Interferenzen mit Beleuchtungseinheiten vom Typ Berührungsleuchte kommen?

Ja. Obwohl dies selten vorkommt, kann es zu Interferenzen der PLC (Power Line Communication) mit Berührungsleuchten kommen. In den meisten Fällen entsteht das Problem dadurch, dass manche Beleuchtungseinheiten keinen integrierten Filter haben und daher für solche Interferenzen eher empfänglich sind, die aber auch von anderen elektronischen Geräten ausgehen können.

An dieser Stelle erlauben wir uns darauf hinzuweisen, dass die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers für Starkstromanlagen mit einer maximalen Nennspannung von 1000 V in Artikel 9.3.4 folgende Bestimmung enthalten: "Nutzer dieser Elektrogeräte haben durch Einsatz geeigneter technischer Mittel dafür zu sorgen, dass es nicht zu diesen Störungen kommt. "

Um die Auswirkungen der PLC-Signale auf Ihre Berührungslampen zu reduzieren, kann Ihr Netzbetreiber aber dennoch:

  • Ihnen entweder kostenlos einen Filter mit einer maximalen Leistung von 250 W anbieten, der einfach zwischen Steckdose und Lampenstecker angeschlossen wird,
  • oder Ihnen zum Kauf von 63 A-Filtern raten, die Sie direkt im Stromkreis hinter Ihrem Zähler installieren lassen können, um etwaige Störungen des Stromnetzes in Ihren Anlagen herauszufiltern und zu vermeiden. Diese Filter müssen von einem Elektriker installiert werden.

Kann ich meine Wärmepumpe auch zur Kühlung einsetzen?

Ja, durch die Erdwärmesonden besteht die Möglichkeit, die Wärmepumpe auch zur Kühlung der Wohnung zu verwenden. Dies ist sogar ratsam, da durch die aus dem Wohnraum entzogene Wärme der Erdboden regeneriert werden kann.

Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen aktiver und passiver Kühlung. Bei der aktiven Kühlung wird durch die aktive Umkehr des Wärmepumpenkreislaufes im Sommer die Wärmepumpe als Kühlaggregat genutzt. Bei der passiven Kühlung hingegen wird der Wärmetauscher dazu genutzt die Wärme aus dem Wohnbereich an den Sondenkreislauf abzuführen. Wegen des hohen Stromverbrauchs ist die passive Kühlung der aktiven vorzuziehen.

Können Erdwärmesonden Erdbeben verursachen?

Nein. Die Bohrungen, die in den Bereich oberflächennahen Geothermie fallen, können keine Erdbeben auslösen. Es sind auch keine Fälle bekannt, in denen Erdwärmesonden durch ein Erdbeben beschädigt wurden.

Können Erdwärmesonden Schäden an meinem Haus verursachen?

Durch die Einführung von neuen Regeln für den Bau von Erdwärmesonden und deren strikte Einhaltung können Schäden wie z.B. in Staufen oder Böblingen weitestgehend ausgeschlossen werden.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich?

Alle Informationen zu dieser Frage finden Sie in unserer praktischen Checkliste!

Muss der Verbraucher seinen Energieversorger über die Montage eines neuen Zählers informieren?

Nein. Die Beziehung mit dem Lieferanten ändert sich nach der Montage des neuen Strom- und/oder Gaszählers nicht. Die Lieferanten aller Kunden werden automatisch vom Netzbetreiber über den Zähleraustausch informiert.

Sind energetische Renovierungen teuer? Zahlen sie sich aus?

Häuser werden über Jahrzehnte hinweg genutzt, weshalb man in Bezug auf deren Instandhaltung und Modernisierung langfristig denken muss. Jeder nachhaltig planende Eigentümer investiert in sein Gebäude, um dessen Wert zu erhalten oder zu erhöhen. Bestimmte Maßnahmen amortisieren sich sehr schnell, andere erst nach zehn oder zwanzig Jahren. In jedem Fall trägt eine fachgerecht durchgeführte energetische Renovierung durch die Senkung des Energieverbrauchs für die Heizung zur Verringerung der Abhängigkeit vom Anstieg der Energiepreise bei. Und selbst wenn die Einsparungen der Heizenergie in Mietshäusern einen Mietpreisanstieg nicht unmittelbar wettmachen, muss man stets berücksichtigen, dass die Heizenergiepreise kontinuierlich steigen. In den meisten Fällen zahlen sich die Renovierungsmaßnahmen folglich langfristig aus.  

Im Rahmen der wirtschaftlichen Berechnung einer energetischen Modernisierung ist auch die Tatsache zu berücksichtigen, dass zahlreiche Maßnahmen zwangsläufig früher oder später durchgeführt werden müssen und zum jetzigen Zeitpunkt Finanzbeihilfen beantragt werden können.

Verschlingt die Herstellung von Dämmstoffen mehr Energie als später eingespart wird?

Im Rahmen einer energetischen Verbesserung des Gebäudes haben Dämmmaßnahmen die höchste Priorität, da keine andere Maßnahme die Einsparung einer solch großen Menge an Heizenergie ermöglicht.  

Mehrere Studien zeigen, dass die Herstellung von Dämmstoffen weniger Energie verbraucht als die später eingesparte Energie. Selbst für Dämmstoffe einer Stärke von 30 cm, wie beispielsweise Polystyrol, ist die zur Herstellung erforderliche Energie bereits nach rund drei Jahren amortisiert.

Wärmepumpe: Was ist der COP-Wert? Was bedeutet JAZ?

Der COP-Wert ist eine wichtige Kennzahl beim Betrieb von Wärmepumpen. COP steht für „Coefficient of Performance“ und bezeichnet die Effizienz der Wärmepumpe. Der COP-Wert gibt das Verhältnis von Wärmeleistung und der dazu erforderlichen Antriebsenergie (Strom) an. Die Händler geben ihn auf ihren Geräten an. Er bezeichnet die Leistungszahl gemäß theoretischen Berechnungen oder unter bestimmten Testbedingungen. Im Allgemeinen und um die Förderung zu erhalten sollte der COP über 4,3 liegen.

Achtung: Die Leistungszahl sagt noch nicht viel über die jährliche Gesamteffizienz des Wärmepumpensystems aus. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt das Verhältnis des Jahresertrages an Heizenergie zur aufgewendeten Antriebs- und Hilfsenergie an. Es wird somit die Effizienz der Gesamtanlage, inklusive Einberechnung der Hilfsenergie, wie zum Beispiel der Heizungs- und Soleumwälzpumpe, erfasst. Es muss daher immer die Jahresarbeitszahl (JAZ) für den jeweiligen Standort und für das konkrete Objekt errechnet werden. Bestehen Sie als Kunde immer auf die Berechnung der Jahresarbeitszahl!

Warum ist der Energiepass Pflicht?

Der Energiepass ist gesetzlich vorgeschrieben und wird nicht subventioniert. Die Berechnungen erfolgen nach genauen Regeln, die in der abgeänderten Verordnung zur Energieeffizienz von Wohngebäuden vom 30. November 2007 festgelegt sind. Der Energiepass ist ab dem Ausstellungsdatum zehn Jahre gültig. Durch die Ausstellung eines Energiepasses entstehen keine unmittelbaren Renovierungsverpflichtungen.

Was ändert sich hinsichtlich der Abrechnung für den Verbraucher nach der Installation eines intelligenten Zählers?

Die Lieferanten können auf Anfrage der Kunden die Möglichkeit monatlicher Abrechnungen auf Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs anbieten. Um seine Rechnungen auf das Jahr gesehen besser auszugleichen (hohe Beträge im Winter, niedrige im Sommer), kann der Kunde wie bisher eine Abrechnung mittels Abschlagszahlungen wählen, denen sein bisheriger Verbrauch zugrunde liegt. Mindestens einmal jährlich erfolgt dann eine Abrechnung unter Berücksichtigung des tatsächlichen jährlichen Verbrauchs des Kunden.

Was beinhaltet ein LENOZ-Zertifikat?

Ein LENOZ-Zertifikat beinhaltet die Bewertung der Nachhaltigkeit eines Wohngebäudes auf der Grundlage von sechs Kategorien: Standort, Gesellschaft, Ökonomie, Ökologie, Gebäude & Technik und Funktion. Im Zertifikat werden die erreichte Nachhaltigkeitsklasse sowie die pro Kategorie/Thema erhaltene Punktzahl wiedergegeben.

Was geschieht nach ihrer Demontage mit den alten Zählern?

Den alten Zählern wird nach ihrem Austausch ein zweites Leben geschenkt: Je nach Zustand werden sie verkauft und als Gebrauchtzähler wiederverwendet oder zur Rohstoffnutzung recycelt.

Was ist „LENOZ“?

„LENOZ“ ist eine auf die luxemburgischen Gegebenheiten angepasste, freiwillige Nachhaltigkeitsbewertung von Wohngebäuden. Die Abkürzung „LENOZ“ steht für „Lëtzebuerger Nohaltegkeets-Zertifizéierung“.

Was ist ein Energiepass?

Der Energiepass ist das Gütesiegel für die energetische Bewertung von Wohngebäuden. Er enthält Informationen über die Energieeffizienz eines Wohngebäudes und ermöglicht den Vergleich mit anderen Wohngebäuden. Auch ohne fachliche Vorkenntnisse ist es Verbrauchern so möglich, die energetische Qualität eines Wohngebäudes zu beurteilen.

Was ist ein intelligenter Zähler?

Ein sogenannter „intelligenter“ Zähler, auch „smart meter“ genannt, ist mit fortschrittlichen Technologien ausgestattet, die es ermöglichen, den Energie- (Strom, Erdgas, Fernwärme) oder Wasserverbrauch jeder Wohnung in kurzen Zeitabständen zu messen, Zählwerte aufzuzeichnen und diese Daten über das vorhandene Stromnetz an ein Zentralsystem zu übermitteln, das die von den Zählern ermittelten Daten landesweit sammelt und sie an den entsprechenden Netzbetreiber übermittelt.

Die Verwaltung sowie der Betrieb des zentralen Systems für Datenerfassung und Datenmanagement wird von der wirtschaftlichen Interessenvereinigung Luxmetering gewährleistet, die 2012 durch die sieben Betreiber der Strom- und Gasnetze in Luxemburg gegründet wurde: Creos Luxembourg, Stadt Ettelbruck, Stadt Diekirch, Electris, Stadt Dudelange, Sudstroum und Sudgaz. 

Es ist anzumerken, dass der Netzbetreiber die Strom- und Gasnetze baut und betreibt, und dass der Lieferant Energie und dazugehörige Leistungen kauft und verkauft.

Was kann an den Kunden-Port des intelligenten Zählers angeschlossen werden?

Wenn der Kunde es wünscht, kann der intelligente Zähler über „Smart Home“-Apps äußerst detaillierte Verbrauchsdaten liefern. Mit dem Einverständnis des Verbrauchers können Lieferanten basierend auf dem intelligenten Zählersystem neue Dienste anbieten, vor allem im Bereich der Steuerung der Energienachfrage, wie den Datenzugriff über Smartphone-Apps oder die Möglichkeit, Haushaltsgeräte aus der Ferne an- oder abzuschalten, um den Kunden eine bessere Kontrolle ihres Verbrauchs zu ermöglichen. In jedem Fall behält der Kunde die Kontrolle über seine Haushaltsgeräte.

Was muss ich tun, wenn ich zum Zeitpunkt des Austauschs meines Zählers durch den Monteur nicht anwesend bin?

Wenn der Kunde zum Zeitpunkt des Austauschs durch den Monteur nicht anwesend ist, wird ein entsprechender Hinweis in seinem Briefkasten hinterlassen. Er muss dann nur den Monteur telefonisch oder per E-Mail kontaktieren und mit ihm direkt einen neuen Termin vereinbaren.

Was sind die Anforderungen für Neubauten?

In Luxemburg wird ab 2017 jeder Neubau im Bereich der Wohngebäude einem Niedrigstenergiegebäude (NZEB = Nearly Zero Energy Building) entsprechen. In der Regel entspricht das NZEB den Klassen AAA. Zusätzlich werden jedoch standortspezifische Bedingungen berücksichtigt, welche Abweichungen zu den Klassen AAA zur Folge haben können.

Was sind die Gründe für die Einführung des Energieeffizienz-Verpflichtungssystems?

Die Umsetzung dieses Verpflichtungssystems entstand aus dem Willen, die seitens der nationalen Energiepolitik festgesetzten Zielsetzungen im Bereich der Energieeffizienz auf wirksamere Weise zu erreichen.

Durch diese Maßnahme bekommen die verpflichteten Parteien die Gelegenheit, ihr Geschäftsmodell um Energiedienstleistungen für Verbraucher zu erweitern. Die Erfahrungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die ein derartiges System bereits umgesetzt haben, haben gezeigt, dass diese, auf einer präzisen Regelung basierende Vorgehensweise eine beträchtliche Ausbreitung der Energieeffizienzmaßnahmen ermöglicht.

Welche Beihilfen sind an ein LENOZ-Zertifikat gebunden?

Für das Erstellen eines LENOZ-Zertifikats kann eine finanzielle Beihilfe (« prime d’établissement ») in Höhe von 1.500 € brutto für ein Einfamilienhaus und von 750 € brutto pro Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus beantragt werden.

Welche Energieeffizienzmaßnahmen sind im Rahmen des Verpflichtungssystems erlaubt?

Die verpflichteten Parteien haben gewisse Freiheit in Bezug auf die Wahl der Energieeffizienzmaßnahmen. Zur Ausrichtung ihrer Leistungen können sie die Energieeinsparungen entweder in Form von Standardmaßnahmen oder in Form von spezifischen Maßnahmen umsetzen. Die Standardmaßnahmen umfassen verschiedene Möglichkeiten und setzen für die nachstehenden Maßnahmengruppen pauschale Energieeinsparungswerte fest:

- Thermische Gebäudehülle (Mauern, Fenster, Dächer, Bodenplatten)
- Wärmeproduktion
- Lüftungsanlage
- Elektrische Haushaltsgeräte
- Büroausstattung
- Beleuchtung
- Bereichsübergreifende Industrietechniken (Motoren, Pumpen, Belüftung, Druckluft, Heizkessel, Kühlung)
- Energiemanagement
- Transport (Ersatz von Autos).

Die in den Maßnahmenkatalog nicht aufgenommenen Energieeffizienzmaßnahmen gelten als spezifische Maßnahmen, die seitens der verpflichteten Parteien nur im Falle bestimmter Berechnungsgrundsätze verbuchbar sind und nur dann, wenn keine Standardmaßnahme angewendet werden kann.

Welche finanziellen Beihilfen kann ich für meine Wärmepumpe erhalten?

Finden Sie alle wichtigen Informationen zu dieser Fragestellung hier.

Welche Hauptfunktionen haben intelligente Zähler?

Die Funktionen sind in einem Merkblatt dargestellt, das die Kunden bei der Montage des neuen Zählers erhalten.

Die Funktionen eines Stromzählers sind nachstehend dargestellt:

  1. Anzeige: zeigt die Zählerwerte sowie technische Informationen und Meldungen
  2. Grüne Taste: Mit dieser Taste kann durch das Menü gescrollt und der Zähler wieder eingeschaltet werden, wenn dieser nach Überschreiten der zulässigen Leistung abgeschaltet wurde.
  3. Kontrollleuchte: blinkt, wenn Sie die grüne Taste drücken müssen, um den Zähler wieder einzuschalten.
  4. Kontrollleuchten: blinken je nachdem, ob Strom verbraucht oder erzeugt wird.
  5. Diagnose Lesegerät: (ist dem Personal von Creos vorbehalten).
  6. RJ12-Anschluss: Mit diesem Anschluss kann zwecks Verarbeitung und Anzeige Ihrer Daten in Echtzeit ein Remote-Bildschirm oder ein Smart Home-System angeschlossen werden. 

Bei Erdgasverbrauchern wird der Gaszähler direkt mit dem Stromzähler verbunden, um die Gasverbrauchsdaten sicher zu übertragen und sie über das Remote-Display anzeigen zu können.

Die Funktionen eines Gaszählers sind nachstehend dargestellt:

  1. Anzeige (analog oder digital): zeigt den Verbraucherindex.
  2. Kommunikationsmodul (drahtgebunden oder drahtlos): Über dieses Modul kann der Gas- mit dem Stromzähler verbunden werden.

Welche Informationen werden vom intelligenten Zähler erhoben, gespeichert und übertragen?

Der aktuelle Zählwert des Stromzählers („Index“ oder „Zählerstand“) wird im Viertelstundentakt an das Zentralsystem übermittelt, wo die Werte aufgezeichnet und für die maximale Dauer von fünfzehn Jahren gespeichert werden. Bei den Gaszählern erfolgt dies im Stundentakt. Vorfälle bezüglich der Versorgungsqualität, wie z. B., Stromausfall, Überspannung oder technische Fehler des Zählers werden an das Zentralsystem übermittelt und von Luxmetering und den Netzbetreibern für operative Zwecke verwendet.

Welche Umweltauswirkungen haben die Batterien von Photovoltaikanlagen?

Zur Beurteilung der Umweltauswirkungen der Batterien sind die verwendeten knappen und teilweise gefährlichen Rohstoffe (Blei, Lithium...), ihre Ursprünge und der bei der Herstellung der Batterien verwendete Strommix zu berücksichtigen.

Die Lithium-Ionen-Akkus bestehen unter anderem aus Kobalt, Nickel, Kupfer, Aluminium und Lithium. Was diese Materialien anbelangt, so ist insbesondere die Verfügbarkeit von Lithium ein aktuelles Thema. Kurzfristig reichen die Vorräte zwar aus, um die Batterieherstellung sicherzustellen, doch muss das Lithium-Recycling ausgebaut werden, um die mittelfristige Versorgung zu sichern.

Die Untersuchung der Umweltauswirkungen dieser Batterien stellt derzeit ein bedeutendes Forschungsthema dar. Obgleich im Hinblick auf die Rentabilität, die Leistungsfähigkeit und die Verringerung der Umweltauswirkungen der Batterien bereits eine positive Entwicklung stattgefunden hat, befinden sich diese nach wie vor mitten im Entwicklungsstadium und in naher Zukunft sind bedeutende Fortschritte zu erwarten.

Welche Vorteile bietet ein intelligenter Zähler?

Mit der Einführung des intelligenten Zählers erhält der Verbraucher viel detailliertere Informationen über seinen Verbrauch, sodass er durch die Anpassung seiner Gewohnheiten Energie sparen kann. 

Mit dem „smart meter“ kann der Energieverbrauch fernabgelesen werden. So ist es nicht mehr notwendig, dass Ableser den Zählerstand vor Ort ablesen und den Kunden stören. 

Dank des intelligenten Zählers erhalten die Strom- und Erdgasanbieter die Möglichkeit, ihren Kunden je nach Angebot und Nachfrage auf den Energiemärkten flexiblere Tarif- und innovativere Abrechnungsmodelle anzubieten. Die Lieferanten können so neue Tarife anbieten, die dem Verbrauch besser gerecht werden, und zu jedem Zeitpunkt im Jahr eine Rechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs erstellen, ohne auf Schätzwerte zurückgreifen zu müssen.

Wer beantragt die Beihilfe zur Erstellung eines LENOZ-Zertifikats im Falle einer Eigentümergemeinschaft?

Im Falle einer Eigentümergemeinschaft muss das Antragsformular für die Beihilfe zur Erstellung des Zertifikats von allen Wohnungseigentümern unterschrieben werden. Der Wohnungseigentümerverwalter (« syndic de copropriété ») kann stellvertretend für die Eigentümergemeinschaft den Antrag stellen.

Wer darf ein LENOZ-Zertifikat erstellen?

Ein LENOZ-Zertifikat darf erstellt werden von:

  • Architekten und Ingenieuren im Sinne des Gesetzes vom 13. Dezember 1989 (loi du 13 décembre 1989 portant organisation des professions d’architecte et d’ingénieur-conseil),
  • Akkreditierte Personen im Sinne des Gesetzes vom 5. August 1993 (loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie),
  • Energieberater im Sinne des Gesetzes vom 21. April 1993 (loi du 21 avril 1993 relative à l’agrément des personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques d’étude et de vérification dans le domaine de l’environnement).

Wer darf einen Energiepass erstellen?

Ausstellberechtigt sind Architekten und beratende Ingenieure, deren Beruf durch das Gesetz vom 13. Dezember 1989 über die Organisation der Berufe von Architekten und beratenden Ingenieuren geregelt ist, sowie alle vom Wirtschaftsministerium zugelassenen Experten. Eine Liste der zugelassenen Energiepassersteller finden Sie unter www.guichet.lu.

Die myenergy certified Beraterliste bietet Ihnen zudem eine Auswahl an kompetenten Fachleuten, die darüber hinaus von myenergy zertifiziert wurden.

Wer erhält einen neuen Strom- oder Erdgaszähler?

In Folge einer durch Luxemburg in nationales Recht umgesetzten europäischen Richtlinie müssen alle Strom- und Erdgaszähler unabhängig vom Netzbetreiber landesweit ausgetauscht werden. Dies betrifft über 300.000 Strom- und über 80.000 Gaszähler.

Wer haftet für eine geothermische Bohrung?

Der Anlagenbetreiber – in diesem Fall Sie als Privatperson- haften für den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Anlage und alle daraus resultierenden Schäden. Überprüfen Sie daher die Unterlagen der Bohrarbeit genauestens auf Vollständigkeit. Diese sind:

  • das ausgefüllte Formblatt der Druckprüfung als Nachweis der Dichtheit der Erdwärmesonde nach Sondeneinbau (vgl. VDI 4640)
  • der vollständiger Bohrbericht

Wir stehen Ihnen bei Fragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wer hat Zugang zu meinen Energieverbrauchsdaten?

Die Energieverbrauchsdaten werden mehrmals täglich über das von Luxmetering GIE verwaltete Zentralsystem erhoben. Die Zählerdaten werden dem Lieferanten des Kunden täglich übermittelt. Der entsprechende Netzbetreiber, der Strom- oder Erdgaslieferant des Kunden und gegebenenfalls ein vom Verbraucher bezeichneter Dienstleister haben Zugriff auf die Daten des Kunden. Der gesetzliche Rahmen definiert die Zielsetzung der Datenverarbeitung genau und stellt sicher, dass die Daten nicht ohne vorherige Zustimmung des Verbrauchers an Dritte übermittelt werden können.

Die Commission nationale pour la protecion des données (CNPD) [Nationale Datenschutzkommission] hat die Netzbetreiber beim flächendeckenden Ausbau des intelligenten Zählersystems in Luxemburg begleitet. Sie wurde über die Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Netzbetreiber vorab in Kenntnis gesetzt.

Wer ist für das Recycling von Photovoltaikmodulen verantwortlich?

Laut der geänderten großherzoglichen Verordnung vom 30. Juli 2013 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte ist der Hersteller selbst für die Sammlung und Behandlung der Photovoltaikmodule verantwortlich.

Unter Hersteller ist jede natürliche oder juristische Person zu verstehen, die Photovoltaikmodule in Luxemburg herstellt oder als erste auf dem luxemburgischen Markt einführt. Dem Hersteller gleichgestellt ist jede Person, die in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Drittland niedergelassen ist, und Photovoltaikmodule gewerbsmäßig unmittelbar an einen Nutzer in Luxemburg liefert. Konkret handelt es sich in Luxemburg dabei in den meisten Fällen um den Installateur der Photovoltaikanlage.

Die Besitzer von Photovoltaikanlagen haben die nachstehenden Möglichkeiten, um sich ihrer alten Photovoltaikmodule zu entledigen:

In Bezug auf Photovoltaikmodule, die vor dem 13.08.2005 auf den Markt gebracht wurden:

  • Im Falle des Austauschs der Photovoltaikmodule ist die Rücknahme des alten Moduls kostenlos und erfolgt seitens des Unternehmens, das die neue Ausrüstung liefert.
  • Im Falle des Abbaus des Photovoltaikmoduls (ohne Austausch des Moduls) erfolgt die Entfernung durch einen professionellen Sammler und ist für den Nutzer kostenpflichtig.

In Bezug auf Photovoltaikmodule, die nach dem 13.08.2005 auf den Markt gebracht wurden:

  • Kostenlose Rücknahme seitens des Herstellers, der die Kosten für die Sammlung, die Behandlung und die Verwertung der Photovoltaikmodule übernimmt.

Ungeachtet des Vorstehenden können Hersteller und Nutzer Vereinbarungen abschließen, in denen andere Finanzierungsmethoden festgesetzt sind

Wer montiert den neuen intelligenten Zähler?

Die Montage erfolgt durch das Personal des entsprechenden Netzbetreibers. Angesichts der großen Anzahl an Strom- und Gaszählern, die ausgetauscht werden müssen, beauftragen manche Netzbetreiber einen oder mehrere Subunternehmer mit der Montage der intelligenten Zähler.

Jeder durch die Netzbetreiber mit dem Zähleraustausch beauftragte Monteur besitzt einen Ausweis, der auf Verlangen vorzuzeigen ist.

Muster Ausweis:

Werden die Verbrauchsdaten der intelligenten Zähler anonym behandelt, und ist ein Schutz der personenbezogenen Daten gewährleistet?

Die Datenbank von Luxmetering enthält keine kundenbezogenen Daten. Alle Daten werden sicher in hoch geschützten Datenzentren auf Servern im Besitz von Luxmetering bzw. bei den Netzbetreibern und Lieferanten gespeichert und verlassen das Land nicht. Der Datentransfer vom Zähler zum Lieferanten ist systematisch verschlüsselt. In der gesamten Kommunikationskette wird zu keinem Zeitpunkt das Internet genutzt.

Wie beteilige ich mich an einer bestehenden Energiekooperative?

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, eine eigene Photovoltaikanlage zu installieren oder wollen Sie in eine nachhaltige Zukunft investieren, dann könnte die Beteiligung an einer bestehenden Energiekooperative für Sie interessant sein.

Um Informationen zu den Aufnahmebedingungen zu erhalten, sollten Sie sich direkt an die entsprechenden Kooperativen wenden. Für die Aufnahme müssen Sie meistens einen formellen Antrag an den betreffenden Verwaltungsrat senden und nach dessen Zustimmung mindestens einen Anteil an der Genossenschaft erwerben.

Wie hoch ist die Zuverlässigkeit der intelligenten Zähler im Vergleich zu den herkömmlichen Zählern?

Die intelligenten Zähler haben eine ähnliche Zuverlässigkeit wie die klassischen elektronischen Zähler. Die Lebensdauer des „smart meter“ wird auf etwa 20 Jahre geschätzt. 

Wie kann ich meine Verbrauchsdaten an meinem intelligenten Zähler ablesen?

Der Verbrauchsindex kann am Zähler genauso abgelesen werden wie bei den herkömmlichen Zählern. Zusätzlich kann der Verbraucher zukünftig ein Remote-Display oder ein „Smart Home“-System anschließen, um seine Zählerdaten in Echtzeit abzufragen.

Wie lange dauert der Austausch eines Zählers im Schnitt?

Der Austausch eines Stromzählers dauert im Schnitt etwa 15 Minuten, der Austausch eines Gaszählers etwa eine Stunde. Zusätzlich wird eine Dichtheitsprüfung an der Anlage durchgeführt.

Wie lange dauert die energetische Amortisation von Photovoltaikmodulen?

Die energetische Amortisationszeit ist die Zeit, die eine Photovoltaikanlage benötigt, um dieselbe Energiemenge zu erzeugen, die für ihre Herstellung erforderlich war. Zur Berechnung dividiert man die zur Herstellung des Moduls aufgewandte Energie durch die jährliche Energieerzeugung des Moduls.

Die Amortisationszeit für die gegenwärtig auf dem mitteleuropäischen Markt erhältlichen Arten von Photovoltaikmodulen beläuft sich im Allgemeinen auf weniger als zwei Jahre. Silizium-Solarzellen, die auf dem luxemburgischen Markt bei weitem am gebräuchlichsten sind, weisen eine Amortisationszeit von unter zwei Jahren auf, und die derzeit aufkommenden „Dünnschicht"-Solarzellen eine Amortisationszeit von unter einem Jahr.

Wie lange ist ein LENOZ-Zertifikat gültig?

Das Zertifikat besitzt eine maximale Gültigkeit von 10 Jahren ab dem Erstellungsdatum. Neben dem Erstellungsdatum wird auch das Ablaufdatum der Gültigkeit auf dem Zertifikat ausgewiesen.

Außerdem erlischt die Gültigkeit des LENOZ-Zertifikats, wenn für das betroffene Wohngebäude die Gültigkeit des Energiepasses erlischt.

Wie viel kostet die Montage des neuen Zählers den Verbraucher?

Der Austausch des alten Zählers und die Montage des neuen Zählers erfolgen kostenlos. Sollte sich während dieser Operation allerdings herausstellen, dass die Anlage des Kunden technische Mängel aufweist, geht die Reparatur dieser Mängel seiner Anlage zulasten des Kunden.

Die Kosten für die Montage des „smart meter“ sind Bestandteil der Netzbetriebskosten, ebenso wie alle Arbeiten im Rahmen der Modernisierung der Netzinfrastrukturen des Betreibers, die diesem eine effizientere Nutzung seines Netzes ermöglichen. Der Zähler gehört dem Netzbetreiber, der wie gehabt eine Pauschale für die Zähl- und Abrechnungskosten berechnet. Die vom Netzbetreiber erhobene Gebühr steigt gegenüber dem derzeitigen Betrag nicht.

Wie viele Zähler werden pro Monat und pro Woche ausgetauscht?

Um die 300.000 Strom- und die 80.000 Gaszähler bis 2020 auszutauschen, müssen etwa 8.000 bis 9.000 Zähler pro Monat ausgetauscht werden, was etwa 2.000 Zählern pro Woche entspricht.

Wie werden die Daten des intelligenten Zählers übertragen, und wie wird sichergestellt, dass meine Daten nicht für Dritte zugänglich sind?

Die Netzbetreiber richten besonderes Augenmerk auf die Sicherheitsaspekte des intelligenten Zählersystems. Damit gewährleistet ist, dass die Verbrauchsdaten sicher zu dem von den Netzbetreibern verwalteten Zentralsystem übermittelt werden, erfolgt die Übermittlung der Daten verschlüsselt. Die für diese Verschlüsselung eingesetzten Algorithmen entsprechen den besten derzeit in Sachen IT-Sicherheit verfügbaren Standards.

Wie werden die Daten eines intelligenten Zählers übertragen?

Der Datentransfer zwischen dem intelligenten Zähler und dem Zentralsystem wird durch das aktuelle Stromnetz über Trägerfrequenzanlagen gewährleistet (TFA oder PLC – „Power Line Communication“ oder auch „Power Line Carrier“). In bestimmten ländlichen Gebieten mit geringer Bevölkerungsdichte kann es in technischer Hinsicht notwendig und in wirtschaftlicher Hinsicht vorteilhaft sein, Zähler zu verwenden, die über GPRS, einen von GSM abgeleiteten Standard für den Mobilfunk, kommunizieren.

Es ist anzumerken, dass die Stromzähler die Rolle eines Gateways zur gesicherten Kommunikation mit dem Gaszähler spielen, und bei Bedarf auch über eine Kabelverbindung oder per Funk mit dem Wasser- und Wärmezähler kommunizieren.

Wie wird das Rollout der intelligenten Zähler organisiert?

Die intelligenten Zähler werden bei Neukunden ab dem 1. Juli 2016 montiert. Der Austausch der alten Zähler erfolgt nach und nach. Diese groß angelegte Operation läuft bei den Stromzählern längstens bis zum 31. Dezember 2019 und bei den Gaszählern bis zum 31. Dezember 2020.

Der Austausch der Zähler erfolgt nach geografischen Gebieten. Alle Kunden werden durch ihren Netzbetreiber rechtzeitig vor der Montage des „smart meter“ informiert.

Wie wirken sich Photovoltaikmodule auf die Umwelt aus?

Die Umweltauswirkungen werden über den gesamten Lebenszyklus betrachtet. Folglich werden die bei der Herstellung und beim Betrieb der Photovoltaikanlage entstehenden Umweltauswirkungen berücksichtigt (Auswirkung auf den Klimawandel, Mineralstoffgewinnung, Toxizität für Lebewesen…), einschließlich der durch die erzeugte Energie erfolgten Einsparungen.

Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Herstellung bestimmter Photovoltaikmodule den Einsatz knapper Rohstoffe und gefährlicher Stoffe erfordert, sind die Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg geringer als die durch den nationalen oder europäischen Strommix verursachten Auswirkungen. Durch das Recycling der Module am Ende ihrer Lebenszeit oder die Instandsetzung gebrauchter Module im Hinblick auf deren Wiederverwendung im Rahmen eines „zweiten Lebens" können diese Auswirkungen noch weiter verringert werden.

Wird das Gebäude des Verbrauchers während des Austauschs des intelligenten Zählers abgeschaltet?

Die Montage des intelligenten Strom- und/oder Gaszählers erfordert eine kurze Strom- und/oder Gasabschaltung.

Woher weiß ich, ob sich eine Anlage für mich lohnt?

myenergy berät Sie gerne bei dieser entscheidenden Frage, welche Sie sich gleich zu Beginn Ihres Projektes stellen sollten. Kontaktieren Sie uns telefonisch über unsere kostenlose Hotline unter 8002 11 90 oder vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch bei Ihnen zu Hause. myenergy berät Sie auch über öffentliche Beihilfen und mögliche kommunale Fördermittel sowie über mögliche Verfahren zur Errichtung der Anlage. Mehr Informationen finden Sie in unserer praktischen Checkliste.

Worauf muss ich bei der Auswahl der Bohrunternehmen für Erdwärmesonden achten?

Es wird empfohlen, nur zertifizierte Firmen nach DVGW W 120 oder äquivalent (démarche engagement qualité ADEME‐BRGM‐EDF) mit den Bohrarbeiten zu beauftragen. Bohrarbeiten und Sondenauslegung, die nicht von einer erfahrenen Bohrfirma durchgeführt werden, können zu erheblichen Komplikationen führen, sowohl bei den Bohrarbeiten als auch beim späteren Betrieb. Zudem werden Kenntnisse der luxemburgischen Geologie vorausgesetzt.

Informieren Sie sich hierzu bei Ihren ausgewählten Bohrunternehmen.

Worauf muss ich bei der Planung einer Erdwärmepumpe achten?

  • Die Dimensionierung der Anlage sollte nach der VDI-Richtlinie 4640 durchgeführt werden. Informieren Sie sich hierzu beim ausgewählten Bohrunternehmen.
    Zusätzlich kann noch eine Heizlastberechnung sowie ein geologisches Gutachten für die Dimensionierung durchgeführt werden.
  • Vor Beginn der Arbeiten sollte sichergestellt sein, dass alle Genehmigungen eingeholt sind.
  • Danach sollte das genaue Datum des Bohrbeginns im Voraus bei der Wasserwirtschaftsverwaltung angezeigt werden. Achten Sie darauf, dass die Arbeiten von Bohrunternehmen und Installateur abgestimmt sind.
  • Planen Sie im Vorfeld eine geeignete Baustellenzufahrt.

Wozu braucht man einen intelligenten Zähler?

Der intelligente Zähler kann den Energieverbrauch fernablesen, also ohne Besuch beim Verbraucher. Informationen werden dem Verbraucher beinahe in Echtzeit zur Verfügung gestellt, sodass er seinen Verbrauch überwachen und steuern sowie die Energiekosten kontrollieren kann.

Der „smart meter“ ist der erste Schritt zur Implementierung eines „intelligenten“ Stromverteilernetzes, das Informationstechnologien nutzt, um die dezentrale Erzeugung, die Verteilung, den Verbrauch (besonders in Hinblick auf die Elektromobilität) zu optimieren und Angebot und Nachfrage zwischen Stromerzeugern und -verbrauchern besser aufeinander abzustimmen.

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