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Ich bin gerade umgezogen und möchte die alte Ladestation ersetzen. Darf ich finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen?

Beim Wechsel des Eigentümers oder Mieters eines Stellplatzes, für den eine private Ladestation finanziert wurde, kann finanzielle Unterstützung für eine neu eingerichtete Ladestation gewährt werden, die anstelle einer demontierten Ladestation installiert wird.

Ich habe eine Ladestation vor dem 01.07.2020 gekauft. Darf ich einen Zuschuss anfordern?

Finanzielle Unterstützung wird für Investitionen gewährt, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 30. Juni 2023 getätigt werden. Maßgeblich ist das Datum der jeweils ausgestellten Rechnungen.

Ich habe vor, mehrere Ladestationen einzurichten. Darf ich die finanzielle Unterstützung mehrmals in Anspruch nehmen?

Wenn der Antragsteller mehrere demselben Gebäude zugehörige Stellplätze besitzt oder mietet, kann finanzielle Unterstützung nur für einen dieser Stellplätze gewährt werden. Ist der Antragsteller jedoch Eigentümer oder Mieter mehrerer Wohnungen oder Geschäftslokale in einem Gebäude, kann ihm finanzielle Unterstützung für nur einen dieser Stellplätze je Wohnung und Geschäftslokal zugewiesen werden.

Muss ich beim Einreichen meines Antrags auf finanzielle Unterstützung für die Installation einer Ladestation bestimmte Fristen einhalten?

Anträge auf finanzielle Unterstützung sind spätestens 12 Monate nach der letzten im Zusammenhang mit der Investition ausgestellten Rechnung einzureichen.

Muss ich in Luxemburg wohnhaft sein, um finanzielle Unterstützung für eine Ladestation zu erhalten?

Finanziell unterstützt werden ausschließlich neue Ladestationen, die auf privaten Stellplätzen auf dem Gebiet des Großherzogtums Luxemburg eingerichtet werden.

Was gilt für Außen- oder Innenstellplätze, die nicht zu einer Wohnung, einem Wohnhaus oder einem Geschäftslokal gehören?

Jeder Außen- oder Innenstellplatz stellt einen Miteigentumsanteil dar. Folglich werden die Eigentümer wie jeder andere Miteigentümer behandelt, dem innerhalb der Eigentümergemeinschaft ein Stellplatz gehört, sowohl hinsichtlich der Installation und Kostenverteilung als auch hinsichtlich der Beantragung von Zuschüssen im Zusammenhang mit der Infrastruktur.

Was ist ein gemeinschaftliches intelligentes Lastmanagementsystem?

  • Ein System, das die Ladestationen eines Anschlusspunktes so verwaltet, dass ihre gleichzeitige Leistungsaufnahme auf einen Wert begrenzt ist, der die vom Netzbetreiber am Anschlusspunkt zur Verfügung gestellte Kapazität nicht überschreitet.

  • Dieses System muss die Installation von Ladestationen in einer Anzahl entsprechend der Anzahl der Stellplätze im Gebäude zulassen und den diskriminierungsfreien Anschluss künftiger Benutzer gewährleisten. 

Was ist OCPP 1.6?

Das OCPP (Open Charge Point Protocol) ist ein offener, herstellerunabhängiger Standard für die Kommunikation zwischen Ladestationen und einem zentralen Managementsystem. Es ermöglicht die Aufnahme von Ladestationen beliebiger Arten oder Modelle in ein intelligentes Lastmanagementsystem, wobei die Version 1.6 den Benutzern optimale Flexibilität und Funktionalität bietet.

Was versteht man unter einer „intelligenten Ladestation“?

  • Eine „intelligente Ladestation“ bietet den Benutzern zusätzliche Funktionen und ermöglicht z. B. den Eigenverbrauch von photovoltaischem Strom.

  • Im Sinne der großherzoglichen Verordnung handelt es sich um eine Ladestation mit einer integrierten oder externen Schnittstelle, die mit dem Standard „Open Charge Point Protocol“ (OCPP) in der Version 1.6 oder höher kompatibel ist.

Welche Finanzhilfen gibt es für den Erwerb und die Installation einer privaten Ladestation an einem Stellplatz, der zu einem Gebäude gehört, an das mindestens 4 Stellplätze angeschlossen sind?

  • Die Höhe der finanziellen Unterstützung für eine Ladestation mit einer integrierten oder externen Schnittstelle, die mit dem Standard „Open Charge Point Protocol“ (OCPP) in der Version 1.6 oder höher kompatibel ist, beläuft sich auf 50 % des Kaufpreises und der Installation der Ladestation ohne MwSt., wobei der Höchstbetrag bei 1.200 € liegt.
  • Dieser Höchstbetrag wird auf 1.650 € erhöht, wenn die Ladestation nach ihrer Installation in ein gemeinschaftliches intelligentes Lastmanagementsystem integriert wird.

Welche Finanzhilfen stehen für den Erwerb und die Installation einer privaten Ladestation zur Verfügung?

  • Die Höhe der finanziellen Unterstützung beläuft sich auf 50 % der Kosten für den Erwerb und die Installation der Ladestation ohne MwSt., wobei der Höchstbetrag bei 750 € liegt.
  • Dieser Höchstbetrag wird auf 1.200 € erhöht, wenn die Ladestation mit einer integrierten oder externen Schnittstelle ausgestattet ist, die mit dem Standard „Open Charge Point Protocol“ (OCPP) in der Version 1.6 oder höher kompatibel ist.

Welche Ladestationen kommen für einen Zuschuss in Frage?

  • Neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge an Standorten auf dem Gebiet des Großherzogtums Luxemburg
  • Nicht in Frage kommen Ladestationen, die für die gewerbliche Nutzung oder den Weiterverkauf bestimmt sind.
  • Von einem professionellen Elektriker installierte Ladestationen mit einer Ladeleistung von höchstens 11 kW
  • Bei einem Gebäude mit mindestens 4 Stellplätzen kommen nur Ladestationen mit einer integrierten oder externen Schnittstelle, die mit dem Standard „Open Charge Point Protocol“ (OCPP) in der Version 1.6 oder höher kompatibel ist, oder die durch ein gemeinschaftliches intelligentes Lademanagementsystem verwaltet werden, für eine finanzielle Unterstützung in Betracht.

Welche Schritte muss ich unternehmen, um als Mieter eines Stellplatzes eine Ladestation einzurichten?

Der Antrag auf die Installation einer Ladestation im Falle eines gemieteten Stellplatzes muss über den Eigentümer gestellt werden. Der Eigentümer besitzt allerdings das Recht, dem Mieter die Installation einer Ladestation zu verweigern.

Bei dem Antrag auf einen Finanzierungszuschuss sind zwei Fälle zu unterscheiden:

  1. Auf Wunsch des Mieters lässt der Eigentümer eine Ladestation installieren. In diesem Fall gehört die Ladestation dem Eigentümer und er beantragt und erhält den Zuschuss. Der Mieter muss sich also im Voraus mit dem Eigentümer darüber einigen, wer den Zuschuss bzw. einen Teil davon erhält.
  2. Installiert der Mieter die Ladestation auf eigene Kosten, kann er den Zuschuss selbst direkt beantragen, ohne den Vermieter einzubeziehen. Gegebenenfalls muss der Mieter nach Ablauf des Mietvertrags die Ladestation entfernen, um den ursprünglichen Zustand der gemieteten Räumlichkeiten wiederherzustellen.

Welche Schritte müssen bei der Installation und dem Antrag auf einen Finanzierungszuschuss für eine Ladestation befolgt werden?

Individuelle Vorgehensweise:

Wichtiger Hinweis: Bislang dürfen nur natürliche Personen einen Zuschuss für eine Ladestation beantragen. Die gemeinsame Initiative einer Eigentümergemeinschaft (in der Rechtsform einer juristischen Person) ist also derzeit nicht möglich.

  1. Gemeinsame Initiative von Miteigentümern, die eine oder mehrere Ladestationen installieren möchten. Ein oder mehrere Miteigentümer beantragen die Genehmigung der Generalversammlung der Eigentümergemeinschaft, um – allein oder gemeinsam – eine oder mehrere Ladestationen auf individueller Basis einzurichten.a
  2. Die Generalversammlung entscheidet über die Installation der Ladestationen und erteilt im Falle einer positiven Abstimmung die Genehmigung zur Installation. (Diese Genehmigung muss dem/den Miteigentümer/n mit absoluter Mehrheit erteilt werden; der Beschluss muss mindestens 501 Tausendstel der Stimmen der Eigentümergemeinschaft erhalten.)b
  3. Der Hausverwalter stellt sicher, dass die Anlage den Beschlüssen der Generalversammlung entspricht und dass ihre spätere Nutzung nicht gegen die Regelungen der Eigentümergemeinschaft verstößt.
  4. Der betreffende bzw. die betreffenden Miteigentümer ist/sind allein oder gemeinsam für die Installation der Ladestationen verantwortlich.c
  5. Der Dienstleister sendet seine Rechnungen an die Antragsteller, entweder an den einzelnen Miteigentümer oder an die betreffende Gruppe von Miteigentümern. Die betreffenden Miteigentümer begleichen die Rechnungen, ohne auf die Konten der Eigentümergemeinschaft zurückzugreifen, da diese nicht eingebunden ist.d
  6. Der Antrag auf einen Finanzierungszuschuss für die Installation einer Ladeinfrastruktur muss entweder von jedem betreffenden Miteigentümer einzeln und in eigenem Namen, von mehreren Miteigentümern gemeinsam oder vom Hausverwalter – jedoch nicht im Namen der Eigentümergemeinschaft, sondern im Namen der einzelnen betreffenden Miteigentümer – eingereicht werden.e
  7. Das Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung zahlt die Unterstützung an die betreffenden Miteigentümer ausgezahlt.

aEine Genehmigung der Generalversammlung ist erforderlich, es sei denn, die Installation erfolgt auf privatem Gelände mit Anschluss an einen privaten Stromkreis, mit dem dieser private Stellplatz bereits ausgestattet ist.

bErreicht der Beschluss nicht die absolute Mehrheit, wird eine neue Generalversammlung einberufen, in der der Beschluss mit einfacher Mehrheit (mindestens 50 % + 1 der Stimmen der anwesenden oder vertretenen Miteigentümer) angenommen wird.

cDurch Beschluss der Generalversammlung kann der Hausverwalter auch angewiesen werden, die Koordination dieser Installation durch einzelne Miteigentümer zu gewährleisten, wenn sie der Ansicht ist, dass dies im Interesse der Eigentümergemeinschaft liegt.

dEs spricht jedoch nichts gegen einen Beschluss der Generalversammlung, die Kosten für die Anpassung der Gemeinschaftsbereiche selbst zu tragen, wenn sie diese Anpassung für gerechtfertigt hält, um die Schaffung einer ökologischen Energieinfrastruktur zu ermöglichen, der sich in Zukunft weitere Miteigentümer anschließen können.

eDem Antrag auf einen Finanzierungszuschuss müssen sämtliche relevanten Rechnungen und Belege beigefügt werden. Gegebenenfalls kann der Beschluss der Generalversammlung zur Genehmigung der Installation der Ladestation/en dem Antrag beigefügt werden.

Wenn alle Miteigentümer die Ladestationen nutzen und die Ladeinfrastruktur gemeinsam aufbauen möchten, empfiehlt es sich, dass sich die Miteigentümer schriftlich über alle Aspekte dieser gemeinsamen Installation und über die Verteilung der anfallenden Kosten sowohl für die Einrichtung als auch für die Nutzung einigen.

Sollten alle Miteigentümer einverstanden sein, ist es einfacher, wenn die Eigentümergemeinschaft über den Hausverwalter die direkte Verantwortung für die Installation der Infrastruktur übernimmt. In diesem Fall ist es notwendig, den Hausverwalter auf der Generalversammlung, bei der die Miteigentümer zur Installation der betreffenden Infrastruktur ermächtigt werden, entsprechend zu beauftragen. Damit die Miteigentümer den staatlichen Zuschuss erhalten können, ist es jedoch notwendig, dass die einzelnen Ladestationen in privater Hand bleiben und die entsprechenden Rechnungen auf den Namen der jeweiligen Miteigentümer ausgestellt werden.

Im Falle einer Ablehnung durch die Generalversammlung können der oder die Miteigentümer, die den Antrag gestellt haben, das in Zivilsachen tagende Bezirksgericht des Ortes anrufen, an dem das Gebäude der Eigentümergemeinschaft liegt. Dieses Gericht kann sie zur Ausführung der Arbeiten ermächtigen, sofern dadurch die Stabilität oder Ästhetik des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird und die anderen Miteigentümer nicht belästigt werden.

Welche Stellplätze kommen für eine finanzielle Unterstützung der Installation einer Ladestation in Frage?

  • Im Allgemeinen ist ein Stellplatz je Wohnung oder Geschäftslokal* förderfähig.
  • Wenn der Antragsteller mehrere demselben Gebäude zugehörige Stellplätze besitzt oder mietet, kann finanzielle Unterstützung nur für einen dieser Stellplätze gewährt werden. Ist der Antragsteller jedoch Eigentümer oder Mieter mehrerer Wohnungen oder Geschäftslokale in einem Gebäude, kann ihm finanzielle Unterstützung für nur einen dieser Stellplätze je Wohnung und Geschäftslokal zugewiesen werden.
  • Wenn mehrere Antragsteller Eigentümer oder Mieter derselben Wohnung oder desselben Geschäftslokals sind, kommt nur ein Stellplatz je Wohnung oder Geschäftslokal für eine finanzielle Unterstützung in Frage.

*Der Antrag für Geschäftslokale muss von einer natürlichen Person gestellt werden.

Welche Unterlagen müssen dem Antrag auf einen Zuschuss für die Installation einer Ladestation beigefügt werden?

Den Anträgen müssen die folgenden Belege beigefügt sein:

  • eine Kopie der ordnungsgemäß bezahlten Rechnung, die den Erwerb und gegebenenfalls die Installation der Ladestation bescheinigt; 
  • wenn der Begünstigte Eigentümer des Stellplatzes ist, an dem die private Ladestation eingerichtet ist, einen Katasterauszug mit Eigentumsnachweis;
  • ist der Begünstigte nicht der Eigentümer des Stellplatzes, an dem die private Ladestation eingerichtet ist, eine Kopie des Mietvertrags oder eine Bescheinigung über die Bereitstellung des Stellplatzes, an dem die Ladestation, für die der Zuschuss beantragt wird, installiert ist. 

Subventionsantrag für eine private Ladestation :

Wer kann finanzielle Unterstützung für die Installation einer Ladestation erhalten?

Natürliche Personen, die Besitzer oder Mieter eines Stellplatzes sind.

Wo kann ich die finanzielle Unterstützung für die Installation einer Ladestation beantragen?

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