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Führt eine Zunahme der Anzahl von Elektroautos zu einem Anstieg des Energieverbrauchs?

Die Antwort ist vom Standpunkt abhängig. Der Stromverbrauch steigt mit der Anzahl der Elektroautos: Tatsächlich entspricht der Verbrauch eines Elektroautos dem Stromverbrauch eines Haushalts (~ 4.000 kWh/Jahr). Dank der Energieeffizienz von Elektromotoren benötigen diese jedoch rund 3-mal weniger Energie als ein Verbrennungsmotor. Infolgedessen werden weniger fossile Brennstoffe verbraucht.

Beispiel:

 

Verbrauch je 100 km

Für 20.000 km/Jahr

Elektroauto

20 kWh / 100 km

20 kWh / 100 km

4.000 kWh / Jahr

Diesel-Auto

5,9 l / 100 km

57,2 kWh* / 100 km

11.440 kWh / Jahr

Quelle: Treibhausgas-Emissionen für Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge mit Reichweiten über 300 km; Fraunhofer ISE, 2019

Der Übergang zur Elektromobilität verringert somit einerseits die Abhängigkeit von der Kraftstoffeinfuhr und andererseits den finalen Energieverbrauch des Verkehrssektors. Darüber hinaus nutzt die Elektromobilität dank der direkten Nutzung des Stroms die Möglichkeit des Eigenverbrauchs im Zusammenhang mit einer verstärkten Integration von Photovoltaikanlagen in Gebäuden und fördert somit den Zuwachs der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen.

Gibt es Alternativen zum Autofahren?

Um auf unkomplizierte Weise nachhaltig von A nach B zu gelangen, gibt es viele Möglichkeiten, die Sie im Laufe Ihres Tages kombinieren können:

  • Das Fahrrad ist eines der kostengünstigsten und schnellsten Transportmittel, um kurze Entfernungen zurückzulegen, ohne dabei den geringsten CO2-Ausstoß zu produzieren. Dank Ihrer mKaart können Sie es innerhalb von Luxemburg in einer der 35 mBoxen abstellen, die sich in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln befinden! Weitere Informationen auf mobiliteit.lu;
  • Nutzen Sie bevorzugt öffentliche Verkehrsmittel: Durch das Fahren mit Bus, Straßenbahn und Zug verringern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck, vermeiden Staus und sparen dabei Geld.   
  • Probieren Sie es doch mal mit Fahrgemeinschaften: Im Durchschnitt gibt es im Großraum von Luxemburg-Stadt jeden Tag 250.000 leere Autositze. Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit anbieten, teilen Sie Ihr Fahrzeug mit anderen Nutzern und legen gemeinsam Fahrten zurück. Auf diese Weise verringern Sie nicht nur Ihre Fahrtkosten und den Ausstoß von Treibhausgasen, sondern auch vollgestopfte Straßen und Staus.
  • Für Ihre restlichen motorisierten Fahrten stellt das Elektroauto eine ökologischere und nachhaltigere Alternative dar. Dank der landesweit 800 vorgesehenen Ladestationen von Chargy bis Ende 2020 können Sie Ihr Fahrzeug ganz leicht an häufig frequentierten öffentlichen Standorten aufladen! Die Standorte der Ladestationen finden Sie auf: g-o.lu/chargy.

Aktive Mobilität, alternativer und nachhaltiger Individualverkehr: Jetzt sind Sie an der Reihe, Ihre eigene Kombination zusammenzustellen!

Ist das Stromnetz für die wachsende Anzahl von Elektroautos ausgelegt

Laut einer von Creos durchgeführten Studie können in Luxemburg Elektroautos bereits in einem Drittel der Haushalte gleichzeitig ohne intelligentes Lademanagement und bei einer maximalen Leistung von 11 kW aufgeladen werden. Das luxemburgische Stromnetz ist gut ausgebaut und verfügt für jedes Haus über einen dreiphasigen Netzanschluss und ausreichende Kapazität. Darüber hinaus gilt zu berücksichtigen, dass die Netzbetreiber ihre Netze ständig weiterentwickeln, um sie in Zukunft intelligenter und belastbarer zu machen.

Natürlich sind bei eventuellen Herausforderungen, die an einen bestimmten Ort gebunden sind, spezielle Maßnahmen erforderlich. Insbesondere in größeren Mehrfamilienhäusern benötigt die Elektromobilität ein intelligentes Lademanagement. Wenn die Ladevorgänge intelligent gesteuert werden, ist die Kapazität des Stromnetzes ausreichend zur Versorgung aller Haushalte.

Ist ein LENOZ-Zertifikat obligatorisch?

Nein, das LENOZ-Zertifikat ist ein freiwilliges Zertifikat, das Bauherrn und Eigentümer über den Nachhaltigkeitsgrad einer Wohnimmobilie informiert.

Kann die Batterie meines Elektroautos recycelt werden?

Die Batterien selbst haben eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren. Im Allgemeinen sollte das Auswechseln in Betracht gezogen werden, wenn eine Batterie nur noch 80 % ihrer ursprünglichen Leistung bietet. Es gibt bereits Angebote und Initiativen, die darauf abzielen, Batterien ein „zweites Leben“ zu schenken, beispielsweise als Speicherbatterien für den von einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom. 

Im Hinblick auf das Recycling von Batterien müssen gemäß der europäischen Richtlinie über Batterien und Akkumulatoren 50 % des durchschnittlichen Gewichts von Lithiumbatterien wiederverwertet werden. Zudem hat die Europäische Union Anpassungen der Richtlinie vorgeschlagen, um in Europa für alle Batterien von Elektrofahrzeugen eine Recyclingquote von 100 % zu erreichen.

Die Europäische Union tätigt hohe Investitionen in die Erforschung und Entwicklung von Batterien, was zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Effizienz ihrer Produktionszyklen führt. Darüber hinaus arbeitet die luxemburgische Regierung aktiv mit der Europäischen Kommission zusammen, um eine umweltfreundlichere Batterieproduktion nach europäischem Recht zu gewährleisten.

Muss ich meine Photovoltaikanlage versteuern sowie die Mehrwertsteuer zahlen?

Sofern die Leistung Ihrer installierten Photovoltaikanlage 4 kWp übersteigt, muss der Ertrag der Stromerzeugung in Ihrer Steuererklärung angegeben und versteuert werden. Legen Sie Ihrer Steuererklärung das entsprechend ausgefüllte Model 121 bei.

Hier finden Sie alle Informationen zur steuerlichen Behandlung für den Betrieb Ihrer Photovoltaikanlage.

Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung unter 4 kWp werden nicht besteuert.

  • Von einer Befreiung der MwSt. profitieren

Laut dem Artikel 57 des abgeänderten Gesetzes vom 12. Februar 1979 bezüglich der MwSt. können Sie von einer Befreiung der MwSt. profitieren falls Ihr Jahreseinkommen aus der Stromproduktion den Grenzbetrag von 30.000 € nicht überschreitet.

In diesem Fall können Sie Ihre Produktion verkaufen (einspeisen) oder selbst verbrauchen, ohne da seine MwSt. anfällt. Der Einkauf Ihrer Photovoltaikanlage unterliegt weiterhin dem normalen MwSt.-Satz von 17 % und die aus dem Netz entzogene Elektrizität unterliegt einem reduzierten MwSt.-Satz von 8 %. Werden keine spezifischen Schritte unternommen stellt diese Option den Normalfall dar, welcher von Amts wegen angewendet wird.

  • Sich dem abgeänderten Gesetz vom 12. Februar 1979 bezüglich der MwSt. unterwerfen (Rückerstattung der MwSt.)

Die Unterstellung unter das abgeänderte Gesetz vom 12. Februar 1979 bezüglich der MwSt. erlaubt es Ihnen die im Vorfeld gezahlte MwSt. für Ihre Anlage zurückzufordern. Im Gegenzug unterliegt die Gesamtheit Ihrer Stromproduktion einem ermäßigten MwSt.-Satz von 8 %, also egal ob Sie ins Netz eingespeist wird oder selbst verbraucht wird.

Diese MwSt. muss mittels einer jährlichen MwSt.-Erklärung der Administration de l'enregistrement et des domaines gemeldet und überwiesen werden. Die benötigten Daten in Bezug auf den Verbrauch bzw. die Stromproduktion stammen von Ihrem intelligenten Stromzähler (smart meter) „Smarty“ sowie vom anlageneigenen Stromzähler.

Sollten Sie diese Option wählen, so verpflichten Sie sich dazu, die MwSt. während einer Frist von mindestens 10 Jahren zu deklarieren und zu zahlen (Amortisationszeit der Anlage). Im Falle einer Nichteinhaltung führt die Verwaltung eine Begradigung durch und Sie müssen einen Teil Ihrer zurückerhaltenen MwSt. zurückzahlen.

Nach 10 Jahren Betriebszeit können Sie eine Einstellung der Tätigkeit bei Ihrem Steuerbüro beantragen. In diesem Falle zahlen Sie für die restliche Laufzeit Ihrer Photovoltaikanlage keine MwSt. mehr auf den produzierten Strom.

Die folgende Übersichttabelle fasst die anzuwendenden MwSt.-Sätze auf den aus dem Netz entzogenen (PR), den eingespeisten (IC) und den selbstverbrauchten (AC) Strom zusammen:

TVA 17% (Ausstattung)

TVA 8% (Strom)

 

Jahr 0-9

Jahr 10+

Anwendung der „MwSt Gesetzgebung“ mit Rückerstattung der im Vorfeld gezahlten MwSt.

MwSt. auf PR = 8 %
MwSt. auf IR = 8 %
MwSt. auf AC = 8 %

MwSt. auf PR = 8 %
MwSt. auf IR = 0 %
MwSt. auf AC = 0 %

Zählung

1 Smarty (Verbrauch)
1 PV-Zähler (Produktion)

1 Smarty

 

Stellt der Brand eines Elektroautos eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr dar?

Der Corps grand-ducal d’incendie et de secours (CGDIS) ist gut ausgebildet und ausgerüstet um unter normalen Umständen den Brand eines Elektroautos zu löschen.

Jedes Einsatzzentrum des CGDIS verfügt mindestens über ein Löschfahrzeug mit eingebautem Wassertank, welches je nach Modell über eine Kapazität von 800 bis 8.000 Liter Wasser verfügt. Des Weiteren besitzt der CGDIS durch das Land einige Zisternen, welche eine Kapazität von jeweils 10.000 Liter Wasser haben. Die Einheiten des CGDIS haben zudem die Möglichkeit innerhalb von Wohngebieten auf das Wassernetz zuzugreifen. Falls kein Hydrant verfügbar ist, schickt die Einsatzzentrale 112 weitere Löschwagen zum Einsatzort, welche nach dem Shuttle-Prinzip Wasser zur Einsatzstelle bringen. Diese gängige Methode wird sowohl bei Fahrzeugbränden als auch bei anderen Bränden eingesetzt. Die Alarmierungsprozedur sieht zum Beispiel vor, dass bei Bränden auf der Autobahn sofort vier Löschfahrzeuge mit einer Gesamtkapazität von 10.000 Litern von der Einsatzzentrale alarmiert werden.

Daneben ist das taktische Vorgehen bei Unfällen und Bränden mit Fahrzeugen mit modernem Antrieb (also auch Elektrofahrzeuge) schon seit Jahren Bestandteil der Feuerwehr-Ausbildung. So bietet das CGDIS auch einen speziellen Weiterbildungskurs für Einsätze in unterirdischen Verkehrsanlagen an. Die hierbei gelehrte Taktik eignet sich zum Löschen eines Brandes eines Elektrofahrzeuges in unterirdischen Parkhäusern oder Tunneln.

Um sich auf weitere Entwicklungen (neue Batterien, Elektro-LKW, etc.) optimal vorzubereiten, steht der CGDIS in regelmäßigem Austausch mit den ausländischen Feuerwehrkorps und Experten.

Was ist Chargy?

Chargy ist das Netz der öffentlichen Ladestationen in Luxemburg, das in den kommenden Jahren insgesamt 800 Ladestationen, also 1.600 Ladeplätze umfassen wird. In jeder luxemburgischen Gemeinde wird mindestens eine Ladestation installiert, um eine landesweite Netzabdeckung zu gewährleisten.

Mit derzeit fast 300 Chargy-Ladestationen (600 Ladeplätzen) im Großherzogtum wird das Laden Ihres Elektroautos in der Nähe stark frequentierter Orte in städtischen Gebieten (z. B. P+R, Krankenhäuser, Verwaltungsgebäude, Supermärkte usw.) erleichtert.

Der Zugriff auf Chargy-Ladestationen erfolgt ganz einfach über Ihre mKaart. Zudem sind die verschiedenen Prepaid-Produkte und -Serviceleistungen des Verkéiersverbond und Chargy auf einer einzigen Karte gebündelt, um mehr Komfort für Ihre Mobilität zu bieten. 

Um Ihr Elektroauto oder Ihren Plug-in-Hybrid an den Ladestationen von Chargy und Chargy OK aufladen zu können, müssen Sie einen Vertrag mit einem Ladestromanbieter abgeschlossen haben. Die aktuelle Liste der Ladestromanbieter in Luxemburg finden Sie unter https://chargy.lu/de/privatpersonen/. Von Ihrem Ladestromanbieter erhalten Sie auch Ihre mKaart, mit der Sie sich an den Ladestationen von Chargy und Chargy OK anmelden können. Wenn Sie bereits eine mit unserem Netz kompatible mKaart besitzen, wird das Chargy-Produkt von Ihrem Ladestromanbieter direkt auf Ihrer mKaart hinzugefügt.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit Roaming Plattformen das Chargy Angebot in Luxemburg zu nutzen. 

Ihr Stromverbrauch wird Ihnen entweder von Ihrem Ladestromanbieter, mit dem Sie einen Vertrag abgeschlossen haben, in Rechnung gestellt oder es wird eine Prepaid-Karte belastet, bis das Guthaben erschöpft ist.

Darüber hinaus kann der Benutzer seinen Verbrauch über die MyChargy-Plattform sehr einfach verwalten.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website chargy.lu

Was ist der Unterschied zwischen einem Hybridauto, einem Plug-in-Hybrid und einem reinen Elektroauto?

Während ein reines Elektroauto nur mit Strom angetrieben wird, verfügt das Hybridauto neben dem Verbrennungsmotor über einen Elektromotor, der elektrisches Fahren bei niedriger Geschwindigkeit oder eine elektrische Unterstützung ermöglicht. Bei diesen Modellen kann die Batterie vom Motor oder durch Energierückgewinnung während der Fahrt geladen werden. „Plug-in-Hybrid“-Modelle hingegen sind mit größeren Batterien ausgestattet, die das Fahren mit reinem Elektroantrieb ermöglichen. In diesem Fall kann die Batterie durch Anschluss an eine Ladestation aufgeladen werden.

Was ist eine Wandladestation?

Eine Wandladestation ist eine feststehende Anlage zum Aufladen Ihres Elektroautos mit einer Ladeleistung bis 22 kW. In Haushalten empfiehlt sich, Elektroautos bei einer maximalen Leistung von 11 kW zu laden. Eine solche Anlage ist kompatibel mit dem üblichen Anschluss von Einfamilienhäusern und erfordert keinen zusätzlichen Kostenaufwand für den Stromnetzbetreiber.

Außerdem kann das Ladekabel in die Ladestation integriert werden, wodurch die Handhabung erleichtert wird.

Darüber hinaus bietet die Wandladestation eine grundlegende Infrastruktur für Zusatzfunktionen, wie z. B. die Optimierung des Eigenverbrauchs Ihrer Photovoltaikanlage oder zeitverzögerte Ladevorgänge.

Aus Komfort- und Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, für eine private Ladeinfrastruktur eine Wandladestation zu installieren.

Was sind die Gründe für die Einführung des Energieeffizienz-Verpflichtungssystems?

Die Umsetzung dieses Verpflichtungssystems entstand aus dem Willen, die seitens der nationalen Energiepolitik festgesetzten Zielsetzungen im Bereich der Energieeffizienz auf wirksamere Weise zu erreichen.

Durch diese Maßnahme bekommen die verpflichteten Parteien die Gelegenheit, ihr Geschäftsmodell um Energiedienstleistungen für Verbraucher zu erweitern. Die Erfahrungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die ein derartiges System bereits umgesetzt haben, haben gezeigt, dass diese, auf einer präzisen Regelung basierende Vorgehensweise eine beträchtliche Ausbreitung der Energieeffizienzmaßnahmen ermöglicht.

Welche Empfehlungen gibt es für die Installation einer Wandladestation?

Aus Komfort- und Sicherheitsgründen ist es beim Kauf eines Elektroautos empfehlenswert, für Ihre private Nutzung bei Ihnen zu Hause eine Ladestation an der Wand anzubringen. Dadurch sind Ihnen der Überlastschutz und eine komfortable Bedienung garantiert. 

Um einen reibungslosen Betrieb und maximalen Komfort zu gewährleisten, sollten die nachstehenden Empfehlungen berücksichtigt werden:

  • Die maximale Ladeleistung ergibt sich aus der Leistung Ihres Heimanschlusses und muss an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Bei einem gewöhnlichen Heimanschluss (Einfamilienhaus) von 27 kW (40 Ampère) wird eine Ladeleistung von maximal 11 kW empfohlen. Eine höhere Ladeleistung erfordert eine Steigerung der Nutzleistung Ihres Heimanschlusses.
  • Der Ladestation muss eine Abzweigung oder ein Relais vorgeschaltet sein, über die eine Verkabelung zum Smart Meter (intelligenter elektrischer Zähler) möglich ist. Ab einer Leistung von 7 kW ist dieser Anschluss vom Stromnetzbetreiber vorgeschrieben, damit dieser bei einem Ausfall des Stromnetzes vorübergehend die Leistung reduzieren oder die Ladestation trennen kann, um Beschädigungen (z. B. Störungen an empfindlichen Infrastrukturen, wie Gefrierschränke) zu vermeiden.
  • Um die Nutzung zusätzlicher Funktionen, wie z. B. zeitversetztes Laden, zu ermöglichen, empfiehlt es sich, die Wandladestation mit einer Internetverbindung über Mobiltelefon (im Falle eines Mobilfunknetzes) oder über (W)LAN auszustatten. Wenn eine Verbrauchsabrechnung erforderlich ist (z. B. am Arbeitsplatz oder in einem Mehrfamilienhaus), muss die Ladestation über eine Mobilnetz-Verbindung verfügen. Ferner gibt es intelligente Lösungen, mit denen Sie Ihren eigenen Strom verbrauchen können, wenn Sie über eine Photovoltaikanlage verfügen.

Achtung: Laut Anschlussbestimmungen des Stromnetzbetreibers müssen alle Installationsarbeiten von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden, die Sie beraten kann, um die für Sie beste Lösung zu ermitteln.

Welche Energieeffizienzmaßnahmen sind im Rahmen des Verpflichtungssystems erlaubt?

Die verpflichteten Parteien haben gewisse Freiheit in Bezug auf die Wahl der Energieeffizienzmaßnahmen. Zur Ausrichtung ihrer Leistungen können sie die Energieeinsparungen entweder in Form von Standardmaßnahmen oder in Form von spezifischen Maßnahmen umsetzen. Die Standardmaßnahmen umfassen verschiedene Möglichkeiten und setzen für die nachstehenden Maßnahmengruppen pauschale Energieeinsparungswerte fest:

- Thermische Gebäudehülle (Mauern, Fenster, Dächer, Bodenplatten)
- Wärmeproduktion
- Lüftungsanlage
- Elektrische Haushaltsgeräte
- Büroausstattung
- Beleuchtung
- Bereichsübergreifende Industrietechniken (Motoren, Pumpen, Belüftung, Druckluft, Heizkessel, Kühlung)
- Energiemanagement
- Transport (Ersatz von Autos).

Die in den Maßnahmenkatalog nicht aufgenommenen Energieeffizienzmaßnahmen gelten als spezifische Maßnahmen, die seitens der verpflichteten Parteien nur im Falle bestimmter Berechnungsgrundsätze verbuchbar sind und nur dann, wenn keine Standardmaßnahme angewendet werden kann.

Welche finanziellen Beihilfen erhalte ich für den Kauf eines Elektroautos?

Finden Sie alle Informationen zur Finanzierung Ihres Elektroautos und zu den Förderprogrammen auf www.cleverfueren.lu

Welche Lademöglichkeiten gibt es?

Sie verfügen über verschiedene Möglichkeiten, um Ihr Elektroauto aufzuladen:

Zu Hause, auf der Arbeit oder bei Freunden können Sie Ihr Fahrzeug an einer festen, wandmontierten Ladestation oder kurzzeitig an einer Steckdose aufladen. Der Anschluss erfolgt über ein Netzkabel. Bei einem Hausanschluss für ein Einfamilienhaus wird eine Ladeleistung von maximal 11 kW empfohlen. All unsere Empfehlungen zur Installation einer Ladestation finden Sie in unserer Broschüre „Wie laden Sie Ihr Elektroauto?“.

  • Am Arbeitsplatz: Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob die Ladung erlaubt ist; einige intelligente Ladestationen ermöglichen eine individuelle Abrechnung des Stromverbrauchs.

  • Chargy-Ladestationen: An häufig besuchten Standorten, wie zum Beispiel Gemeindeverwaltungen, Krankenhäusern oder P+R-Standorten, finden Sie öffentliche Ladestationen, die Sie mit Ihrer mKaart nutzen können. Diese Ladestationen ermöglichen eine Ladeleistung für Batterien von 3,7 bis 22 kW. Die Standorte der Ladestationen finden Sie auf g-o.lu/chargy;

  • Auf der Autobahn: An einigen Autobahnraststätten finden Sie Schnellladestationen, die Ladeleistungen von mehr als 22 kW bieten.

  • Im Ausland können Sie bestimmte Ladestationen mit Ihrem Chargy-Abo nutzen! www.chargy.lu. Außerdem gibt es Smartphone-Apps, mit denen Sie Zugriff auf Roaming-Plattformen und -Portale erhalten, welche es Ihnen erlauben, Ladestationen im In- und Ausland zu finden und zu nutzen.  Informieren Sie sich und planen Sie ganz entspannt Ihre Reise innerhalb von Europa! 

Welche Ökobilanz erreiche ich mit einem Elektroauto?

Elektroautos weisen in Bezug auf den Energieverbrauch eine höhere Effizienz auf und haben eine geringere Auswirkung auf die Umwelt als Verbrennungsmotoren:

  • Im Laufe ihres Lebenszyklus (200.000 km) erreichen sie eine bessere Ökobilanz als konventionelle Fahrzeuge (70 g CO2/km im Gegensatz zu 163 g CO2/km).*

Nach den Daten von Modu 2.0. :

  • Dank erneuerbarer Stromquellen kann diese Bilanz noch verbessert werden.
  • Die Mehrheit der Stromversorger auf dem luxemburgischen Markt bietet Produkte an, die vollständig auf erneuerbarer Energie basieren.
  • Sie sind geräuscharm und erzeugen praktisch keine örtlichen Emissionen (kein Ausstoß von Stickstoffverbindungen oder CO2, starke Reduzierung von Feinstaub) und tragen dadurch zu einer besseren Luft- und Lebensqualität bei.
  • Dank der kontinuierlichen Optimierung bei der Herstellung, Wiederverwendung und Wiederverwertung von Batterien kann die Ressourcenknappheit auf lange Sicht vermieden werden. Weitere Informationen zum Thema Ressourcen finden Sie unter der Frage „Welche ökologischen und sozialen Folgen hat der Ressourcenbedarf für die Herstellung von Batterien für Elektroautos?“ 

Welche ökologischen und sozialen Auswirkungen hat der Ressourcenbedarf für die Herstellung von Batterien für Elektroautos?

Seit 2017 setzt sich die European Battery Alliance für Umwelt- und Sozialstandards bei der Herstellung von Batterien ein; denn Batterien sind ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Sie verfolgt das Ziel, eine nachhaltigere und sicherere Batterieproduktion aufzubauen und in die Entwicklung alternativer kobaltfreier Batterien zu investieren. Ein erster Erfolg ist für das Unternehmen Northvolt in Schweden zu verzeichnen, denn hier werden Batterien mit minimalen CO2-Emissionen und einem ehrgeizigen Recyclingverfahren auf der Grundlage der zirkulären Wirtschaft hergestellt. Im Zusammenhang mit diesen alternativen Entwicklungen wird die Schaffung eines europäischen Siegels in Erwägung gezogen, um eine Batterieproduktion zu gewährleisten, die nachhaltigen und sozialen Kriterien entspricht. Solche Kriterien existieren bereits für andere Rohstoffe (insbesondere für Gold und Zinn), die aus Konfliktregionen stammen.

Im Hinblick auf das Recycling von Batterien müssen gemäß der europäischen Richtlinie über Batterien und Akkumulatoren 50 % des durchschnittlichen Gewichts von Lithiumbatterien wiederverwertet werden. Zudem hat die Europäische Union Anpassungen der Richtlinie vorgeschlagen, um in Europa für alle Batterien von Elektrofahrzeugen eine Recyclingquote von 100 % zu erreichen. Heute besteht bereits die Möglichkeit, Batterien aus Elektroautos ein „zweites Leben“ zu schenken, indem sie als Speicherbatterie für Photovoltaikmodule eingesetzt werden.

Es gilt darauf hinzuweisen, dass das Thema der nachhaltigen und sozialen Standards nicht nur die Elektromobilität, sondern auch andere Produkte, wie Laptops oder Smartphones, betrifft. Schließlich beträgt der Anteil von Lithium zur Herstellung von Batterien für Laptops, Smartphones und Elektroautos rund 37,4 % der weltweiten Produktion. Ein weiterer großer Teil der Lithiumherstellung dient der Aluminiumindustrie oder als Schmiermittel, wobei Lithium im Gegensatz zu Batterien nicht zurückgewonnen werden kann.

Bei der Gewinnung und Produktion von Batterien spielen Nachhaltigkeit und die Achtung der Menschenrechte ebenfalls eine wichtige Rolle. In diesem Bereich sind bereits bemerkenswerte Verbesserungen zu verzeichnen: Der problembehaftete Abbau im kleinen Maßstab macht nur 20 % der Kobaltproduktion in der Demokratischen Republik Kongo aus (im Vergleich zu 90 % im Jahr 2002), Tendenz fallend. Erwähnenswert ist auch, dass ein Teil der für die Batterieproduktion benötigten Ressourcen in Europa, beispielsweise in Deutschland, Finnland, Frankreich, Schweden oder der Slowakei, vorhanden ist, was eine Produktion mit kurzen Transportwegen ermöglicht.

Welche Optionen gibt es zum Aufladen eines Elektroautos?

Ladebetriebsart 1 – Laden an handelsüblicher Steckdose

Das Elektrofahrzeug oder die Fahrzeugbatterie wird an eine beliebige Steckdose angeschlossen. Diese Ladeoption wird hauptsächlich für leichte Fahrzeuge, wie Pedelecs, genutzt.

Ladebetriebsart 2 – Laden an handelsüblicher Steckdose mit einer im Kabel integrierten Schutzvorrichtung

Das Elektrofahrzeug wird über ein Kabel mit In-Kabel-Kontrollbox (ICCB) an eine beliebige Steckdose angeschlossen. Dieses Kabel wird normalerweise mit dem Elektrofahrzeug mitgeliefert und dient zum gelegentlichen Laden.

Ladebetriebsart 3 - Laden an Steckdose mit speziell vorgesehenem Stromkreis

Das Elektrofahrzeug wird an den speziell vorgesehenen Stromkreis einer Ladestation angeschlossen. Diese Anlage zum Aufladen von Elektrofahrzeugen bietet im Vergleich zur 2. Ladeoption eine höhere Leistung und mehr Sicherheit.

Ladebetriebsart 4 - Laden mit Gleichstrom

Das Elektrofahrzeug wird an eine Schnellladestation angeschlossen. Diese Ladestation bietet eine Leistung über 50 kW und somit eine verkürzte Ladezeit. Aufgrund der Komplexität dieses Systems (Abmessungen und Kühlbedarf) werden diese Ladestationen hauptsächlich im öffentlichen Raum oder entlang von Querverbindungen eingerichtet.

Welche reglementarische Anforderungen gelten für Wandladestationen?

Angesichts der Bedeutung des Ladens von Elektrofahrzeugen zu Hause wurde ein reglementarischer Rahmen zur Harmonisierung und Förderung der privaten Ladeinfrastruktur entwickelt, um einer großen Anzahl von Hausbesitzern und Mietern den Zugang zu einer Ladestation zu erleichtern. Dieser Rahmen bezieht sich in erster Linie auf die Einrichtung von Leerrohren sowie auf die Verkabelung der Ladestation mit dem Smart Meter (intelligenter elektrischer Zähler).

Folgende Mindestanforderungen wurden eingeführt:

  • Neue Einfamilienhäuser

Je nach Verkabelungskonzept müssen für alle überdachten Innen- und Außenstellplätze eine Vorverkabelung oder zwei Kabelkanäle installiert werden.

  • Neue Mehrfamilienhäuser

Je nach Verkabelungskonzept müssen für alle überdachten Innen- und Außenstellplätze eine Vorverkabelung oder zwei Kabelkanäle installiert werden;

Vorverkabelung oder Kabelkanal für das Datenkabel;

Einbauort für zusätzliche Schutzvorrichtungen zum Anschluss von Ladegeräten.

  • Neue Zweckbauten

Je nach Verkabelungskonzept müssen für 1 von 4 Innenstellplätzen und für 1 von 4 Außenstellplätzen eine Vorverkabelung oder zwei Kabelkanäle installiert werden.

Die Kabelkanäle sind notwendig für:

  • ein Netzkabel, das zur Hauptschalttafel führt,
  • ein Kabel zur Datenübertragung an den Messschrank oder an den Einbauort des Lademanagement-Systems;

Einbauort für zusätzliche Schutzvorrichtungen zum Anschluss von Ladegeräten.

Darüber hinaus sind in den Anschlussbestimmungen der Stromnetzbetreiber die Fälle festgelegt, in denen eine Verbindung der Ladeinfrastruktur mit dem Smart Meter erforderlich ist. Diese Verpflichtung gilt für alle Elektrogeräte, die mindestens 1 Stunde lang eine dreiphasige Dauerleistung von 7 kW verbrauchen.

Dieser Anschluss ist notwendig, um die Leistung im Falle eines Lastabwurfs vorübergehend zu reduzieren:

- mindestens 30 % bei einer Leistung von mindestens 7 kW;

- mindestens 50 % bei einer Leistung von mindestens 11 kW.

Ist eine solche Leistungsreduzierung aus technischen Gründen nicht möglich, muss die vollständige Abschaltung des Verbrauchers gewährleistet sein.

Weitere Einzelheiten erhalten Sie in der Großherzoglichen Verordnung vom 7. März 2019, und in den technischen Anschlussbedingungen für Starkstromanlagen.

Welche Steuern muss ich für mein Elektroauto bezahlen?

Gemäß der großherzoglichen Verordnung vom 22. Dezember 2006 in der aktuellen Fassung [*] unterliegen Fahrzeuge der Klassen M1, M2 und M3, die ausschließlich von einem Elektromotor oder einem Brennstoffzellenmotor angetrieben werden, einer Jahressteuer von 30 Euro. Mit einem Verbrennungsmotor und einem Elektro- oder Brennstoffzellenmotor angetriebene Hybridfahrzeuge werden je nach Kraftstoff (Benzin oder Diesel) besteuert.

Weiterführende Informationen:

https://www.acl.lu/de-de/tests-conseils/conseils/voitures/calcul-de-votre-taxe-auto

http://www.do.etat.lu/vehaut/Taxes/baremes.htm

* Verordnung über die Umsetzung der Durchführungsmaßnahmen des Gesetzes vom 22. Dezember 2006 zur Förderung des Verbleibs im Erwerbsleben und Festlegung besonderer Maßnahmen im Bereich der Sozial- und Umweltpolitik

Welchen Anteil hat die Verkehrsmittelnutzung an meinem Energieverbrauch?

In Luxemburg macht die motorisierte Fortbewegung im Durchschnitt fast ein Drittel des Energieverbrauchs der Haushalte aus.

Quelle: Statec, Energiebilanz nach Produkttyp 2000–2018

Erwägen Sie die Nutzung alternativer Verkehrsmittel, um Ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten!

www.mobiliteit.lu

Welchen Einschränkungen unterliegen Brennstoffzellenautos heute in technischer und politischer Hinsicht?

Obwohl Brennstoffzellenautos mehr Nutzungskomfort bieten (mehr Autonomie und kürzere Ladezeiten), gibt es Einschränkungen, die bislang einer erfolgreichen Vermarktung im Wege stehen.

Einerseits erfordert die Erzeugung von Wasserstoff eine große Energiemenge (3-mal so viel wie die direkte Nutzung von Strom) und Wasserstoff wird derzeit hauptsächlich aus Erdgas erzeugt. Daher ist das Laden von Batterien für Elektroautos bislang effizienter und nachhaltiger, insbesondere wenn der Strom aus erneuerbaren Ressourcen stammt. In Zukunft kann sich die Umwandlung von Strom in Wasserstoff zu einer Alternative für die Speicherung erneuerbarer Energien entwickeln, um etwa vorübergehende Schwankungen im Stromnetz infolge des erheblichen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen auszugleichen.

Zum anderen existiert in Luxemburg derzeit keine Infrastruktur zur Speicherung von Wasserstoff. Da Brennstoffzellenautos eine ergänzende Alternative zu Elektroautos darstellen können, wird derzeit über die Einrichtung einer Wasserstofftankstelle als Pilotprojekt im Land nachgedacht. 

Da die Brennstoffzelle keine lokalen Schadstoffemissionen verursacht, kommen diese Fahrzeuge für die Prämie von 5.000 € in Frage.

Wer darf ein LENOZ-Zertifikat erstellen?

Ein LENOZ-Zertifikat darf erstellt werden von:

  • Architekten und Ingenieuren im Sinne des Gesetzes vom 13. Dezember 1989 (loi du 13 décembre 1989 portant organisation des professions d’architecte et d’ingénieurconseil),
  • Akkreditierte Personen im Sinne des Gesetzes vom 5. August 1993 (loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie),
  • Energieberater im Sinne des Gesetzes vom 21. April 1993 (loi du 21 avril 1993 relative à l’agrément des personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques d’étude et de vérification dans le domaine de l’environnement).

Wie funktioniert ein Auto mit Brennstoffzelle (Wasserstoffauto)?

Im Prinzip handelt es sich bei Brennstoffzellenautos um Elektroautos, die den für ihren Antrieb notwendigen Strom aus einer Brennstoffzelle gewinnen: Durch Elektrolyse wird der an Bord gespeicherte Wasserstoff mit Hilfe von Sauerstoff aus der Umgebungsluft in Wasserdampf umgewandelt, wodurch Elektrizität erzeugt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Diese Fahrzeuge stoßen keine schädlichen Emissionen aus und der Wasserstoffspeicher gewährt eine verbesserte Autonomie und kürzere Ladezeiten.

Wie installiere ich eine Ladestation in meinem Haus?

Befolgen Sie die nachstehenden Schritte zur Installation Ihrer Ladestation:

Bei einem Neubau

In einem bestehenden Gebäude

Wie installiere ich eine Ladestation in meinem Mehrfamilienhaus

Bei einem Neubau

Laut einer großherzoglichen Verordnung sind während  der Planungsphase die Einrichtung von zwei Leerrohren mit ausreichendem Querschnitt (zur Durchführung von Strom- und Datenkabeln) für die spätere Installation einer Ladestation zwingend vorzusehen. Aufgrund der Größe von Mehrfamilienhäusern ist es wichtig, von Anfang an ein umfassendes Konzept zur Integration einer Ladeinfrastruktur in das Gebäude auszuarbeiten.

Bei der Entwicklung dieses Konzeptes sind folgende Punkte zu beachten:

Zu Beginn der Planung muss beim Stromnetzanbieter eine Auskunft zur maximal verfügbaren Leistung eingeholt werden.

Haben Sie daran gedacht, Leerrohre oder eine Kabelplattform in ausreichender Größe für Strom-, Daten- und Steuerkabel oder an jedem Stellplatz Anschlüsse für die installierten Ladestationen einzurichten?

Sind zusätzliche Bereiche mit entsprechenden Leerrohren für die spätere Installation zusätzlicher Ladestationen (Stellplätze in Innen- und Außenbereichen) vorgesehen?

Ist eine Internetverbindung (GPRS oder (W)LAN) geplant?

Für die Optimierung der Anschlussleistung des Gebäudes und der Ladeleistung der Fahrzeuge sollten Mehrfamilienhäuser (mit Ausnahme von kleineren Gebäuden) ein intelligentes Lademanagementsystem nutzen. Wenn mehrere Fahrzeuge angeschlossen sind, wird der Strom automatisch und dynamisch auf alle gleichzeitig ladenden Fahrzeuge verteilt.

In einem bestehenden Gebäude

Wie kann ich mein Auto im Ausland aufladen?

Wenn Sie im Ausland sind, haben Sie mit Ihrem Chargy-Abonnement Zugang zu ausgewählten Ladestationen. Fragen Sie Ihren Ladestromanbieter, ob er eine solche Vereinbarung abgeschlossen hat, und erkundigen Sie sich, zu welchen Ladestationen Sie Zugang haben.

Sie haben auch die Möglichkeit, eine der zahlreichen Apps zu nutzen, über die Sie auf eine der Roaming-Plattformen oder -Portale zugreifen können. Mit diesen Plattformen oder Portalen können Sie Ladestationen im In- und Ausland lokalisieren und nutzen und die Zahlung Ihrer Gebühren auf Ihrer Reise auf einfache Art verwalten.

Erkundigen Sie sich vor Ihrer nächsten Auslandsreise und planen Sie Ihre Reise!

Wie lange dauert das Laden für meine nächste Fahrt?

Bei einem Elektroauto mit einem Verbrauch von 20 kWh / 100 km ist die Ladezeit für Ihre nächsten Fahrten von der genutzten Ladeleistung abhängig:

Beispiele für das vollständige Laden eines Autos (41 kWh Batterie) mit einer verbleibenden Ladung von 25%:

Achtung: Je nach Ladezustand der Batterie, Außentemperatur, Ladedauer und -vorgang kann ein Ladeverlust von 10 bis 20 % beobachtet werden!

Wie sieht es bislang mit Schnellladestationen aus?

Für mehr Komfort auf langen Strecken mit dem Elektroauto werden Maßnahmen unternommen, um eine Schnellladeinfrastruktur entlang der wichtigsten Autobahnen in ganz Europa einzurichten. Mit diesen Schnellladestationen mit einer Leistung über 150 kW können Elektroautos in nur fünfzehn Minuten zu 80 % aufgeladen werden. Diese Schnellladestationen wurden entwickelt, um mit einem Elektroauto Entfernungen von mehreren hundert Kilometern zurückzulegen, ohne durch das Laden Zeit zu verlieren.

In diesem Zusammenhang prüft die luxemburgische Regierung derzeit die Installation von mit Ökostrom betriebener Schnellladestationen im Großherzogtum. Diese Ladestationen werden hauptsächlich in der Nähe von Autobahnen eingerichtet und sollen mit dem Chargy-Netzwerk kompatibel sein.

Nach Angaben des European Alternative Fuels Observatory gibt es derzeit mehr als 6.300 Schnellladestationen mit einer Leistung über 22 kW und auf europäischer Ebene rund 120.000 Ladeplätze mit einer Leistung bis 22 kW. Luxemburg setzt sich zusammen mit den anderen Benelux-Ländern für die Schaffung einer interoperationellen Ladeinfrastruktur in Europa ein, um das Laden von Elektroautos in naher Zukunft zu vereinfachen.

Die Installation solcher Ladestationen in Wohngebäuden ist daher weder erforderlich noch sinnvoll. Im privaten Bereich wird empfohlen, Elektroautos mit einer maximalen Leistung von 11 kW zu laden, was für eine vollständige Ladung über Nacht ausreicht. Eine solche Anlage ist kompatibel mit dem üblichen Anschluss von Einfamilienhäusern und erfordert keinen zusätzlichen Kostenaufwand für den Stromnetzbetreiber.

Wie viel kostet es im Durchschnitt, mein Elektroauto für 100 km aufzuladen?

Anhand des folgenden Beispiels können Sie die ungefähren Kosten für das Laden eines Elektroautos für eine Entfernung von 100 km ermitteln:

*Berechnungsgrundlage Strompreis: durchschnittlischer Strompreis in Luxemburg für Haushalte im Jahr 2018 (Quelle: Institut Luxembourgeois de Régulation)

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