Verschärfung der energetischen Anforderungen an Nichtwohngebäude

Der Energieeffizienzstandard wird von „D“ auf „C“ erhöht.

Die Anforderungen an Nichtwohngebäude, deren Baugenehmigung ab dem 1. Juli 2015 beantragt wird, wurden verschärft: Der Energieeffizienzstandard wird von der Klasse „D“ auf die Klasse „C“ erhöht.

Nicht zu Wohnzwecken genutzte (öffentliche und private) Gebäude, die sogenannten „Nichtwohngebäude“, unterstehen der „großherzoglichen Verordnung vom 31. August 2010 über die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden“ (in der geänderten Fassung).

Diese Verordnung setzt unter anderem die nachstehenden Punkte fest:

  • Die Art der von der Zertifizierung betroffenen bzw. befreiten Gebäude;
  • Die Erfordernis zur Erstellung eines Ausweises über die Gesamtenergieeffizienz jedes Gebäudes zum Zeitpunkt des Baus, der Durchführung von Änderungen oder des Verkaufs oder der Vermietung;
  • Die Erfordernis zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie in Bezug auf die technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte im Falle der Errichtung von Nichtwohngebäuden mit einer Energiebezugsfläche von über 1000 Quadratmetern;
  • Die vorgeschriebenen Berechnungsmethoden;
  • Die Mindestanforderungen im Bereich der Energieeffizienz für neue Nichtwohngebäude (beziehungsweise für Gebäude, die Gegenstand von Erweiterungs-, Änderungs- oder bedeutenden Umbauarbeiten sind, nach deren Abschluss die betreffenden Gebäude unter die Kategorie der Nichtwohngebäude fallen);
  • Die Modalitäten zur Aktualisierung der Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz.

Quelle: Großherzogliche Verordnung vom 28. Januar 2015 zur Änderung der großherzoglichen Verordnung vom 31. August 2010 über die Energieeffizienz von Nichtwohngebäuden.

Für weitere Informationen und das Verzeichnis der zugelassenen Experten: Das Portal guichet.lu

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