Irrtum 5: Die Dämmung erhöht die Brandgefahr.

Nicht alle Dämmmaterialien sind brennbar. Alle Baumaterialien, also auch Dämmmaterialien, sind in entsprechende Brandschutzklassen eingeteilt. Eine europäische Norm regelt die Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten je nach Brandverhalten.

Diese legt eindeutig fest, dass es Dämmmaterialien gibt, die nicht brennbar sind. Jeder Bauherr kann sich demnach diesbezüglich im Vorfeld informieren und seine Entscheidung treffen. Prinzipiell sind mineralische Dämmstoffe nicht brennbar. Des Weiteren sind unter anderem mineralische Dämmstoffe im Rahmen der luxemburgischen Nachhaltigkeitszertifizierung (LENOZ) anwendbar und können im Rahmen eines Gesamtkonzepts in diesem Zusammenhang auch staatlich gefördert werden. Gleiches gilt außerdem bei Renovierungen, hier fällt die Förderung des Einsatzes mineralischer Dämmstoffe im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen höher aus.

Darüber hinaus gibt es aber auch andere als Verkleidungselemente an der Fassade angebrachte Materialien, die brennbar sind, und die in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden sollten. Daher ist es also wichtig, den gesamten Außenwandaufbau als solches zu beachten. Dieser kann auch brandhemmende Elemente (Putz, Brandriegel, etc.) aufweisen und so einen Schutz vor Flammenüberschlag bieten.

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