Irrtum 9: Gedämmte Mauern können nicht mehr atmen.

Grundsätzlich gilt, dass eine Mauer nicht atmet. Die Erneuerung der Luft und der Abtransport von Feuchtigkeit erfolgen einzig und allein durch eine Belüftung (über die Fenster oder eine Lüftungsanlage). Die oben erwähnte „Atmung“ bezieht sich auf den Feuchtigkeitstransport durch Verbreitung von Wasserdampf. In der Praxis ist dieser minimal und spielt für den Abtransport der Feuchtigkeit keine Rolle. Wichtig ist hingegen, dass der Innenputz die Luftfeuchtigkeit aufsaugen und sie nach der Belüftung erneut nach innen verbreiten kann. Die Wirkung der Feuchtigkeitsregulierung erfolgt folglich lediglich auf den ersten Zentimetern (der Innenseite) einer Mauer. Ein Lehmputz auf den Innenwänden gewährleistet beispielsweise eine sehr gute Feuchtigkeitsregulierung.

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