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Vorurteil Nr. 9: Auf wärmegedämmten Fassaden entstehen Algen

Richtig ist, dass der Außenputz bei gedämmten Wänden eine niedrigere Temperatur aufweist und darum Regen- und Kondenswasser langsamer darauf trocknen. Allerdings sind bei der Entstehung von Mikroorganismen verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Witterungsverhältnisse, Ausrichtung, die Nähe zu Bäumen oder Büschen und fehlender Schutz durch überstehende Gebäudeteile. Bei der Planung ist es daher wichtig, an bestimmte Anpassungen zu denken, um die Gefahr von Algenbefall zu verringern. Dachüberstände und Fensterbänke sowie Sockelbereiche schützen die Fassaden vor Niederschlag und Spritzwasser. So wird verhindert, dass Feuchtigkeit in die Oberfläche des Bauwerks eindringt, und die Verbreitung von Pilzen oder Algen wird eingeschränkt.

Achten Sie auch auf die Verwendung geeigneter Baustoffe. Dämmstoffe mit einer hohen Dichte wie Holzfasern, Zellulose oder Hanffasern speichern Wärme besser. Die Fassade kühlt langsamer ab und es bildet sich weniger Kondenswasser auf der Putzoberfläche. Dadurch wird die Gefahr von Pilz- oder Algenbefall reduziert.  

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