Geothermie: Wie gehe ich vor?

Geothermie Checkliste

Informationen beschaffen

a) Lohnt sich eine Erdwärmepumpe für mich? Lassen Sie sich von myenergy telefonisch oder zuhause beraten.
b) Ist Ihr Grundstück für eine Anlage geeignet? Informationen über die Einschränkungen zu geothermischen Bohrungen für Erdwärmepumpen auf geoportail abrufen.
c) Was bedeutet das konkret für mich? Angebote von Handwerkern einholen.

Lohnt sich eine Erdwärmepumpe für mein Haus? Welches System eignet sich am besten für mich? myenergy berät Sie gerne bei dieser entscheidenden Frage, die ganz am Anfang Ihrer Planungen stehen sollte. Kontaktieren Sie uns telefonisch über unsere kostenlose Hotline 8002 11 90. Auch ein persönliches Gespräch bei Ihnen zuhause ist möglich. myenergy berät Sie auch zu den staatlichen und eventuellen kommunalen Finanzhilfen und zur möglichen Vorgehensweise zur Errichtung der Anlage.

Über das geoportail besteht zudem die Möglichkeit einen Einblick in die Einschränkungen zur Installation von Erdwärmepumpen zu erhalten. In den rot markierten Gebieten ist der Einsatz von Erdwärmesonden, sprich Bohrungen, verboten. Für die orange markierten Gebiete liegen Einschränkungen in der Bohrtiefe vor. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Wasserwirtschaftsverwaltung. Für andere Systeme, wie z.B. Erdwärmekollektoren oder –körbe, bestehen in der Regel keine Einschränkungen.

Nach den Vorgesprächen können Sie sich an ausgewählte Handwerker wenden, um erste Angebote einzuholen. Hierbei sollten Sie auch die Koordination der späteren Arbeiten ansprechen. Achten Sie darauf, dass das Bohrunternehmen sowie der Installateur sich die Situation vor Ort genau angesehen haben, ehe das Angebot erstellt wird.

Genehmigung(en) einholen

Ist eine Genehmigung notwendig? Bei der Gemeinde nachfragen. Vor der Bohrung das Wasserwirtschaftsamt für einen Genehmigungsantrag kontaktieren.

Die Durchführung und Nutzung geothermischer Bohrungen kann Auswirkungen auf den Menschen und/oder die Umwelt haben. Folglich ist es vor dem Beginn der Arbeiten vorgeschrieben, die folgenden beiden Genehmigungsanträge zu stellen:

Zum Schutz des Grundwassers sind geothermische Bohrungen nur an bestimmten Stellen erlaubt. Prüfen Sie daher noch vor der Einreichung eines Antrags, ob sich Ihr Grundstück in einem zulässigen Gebiet befindet. Eine Übersicht der erlaubten Standorte ist über das geoportail abrufbar. („Allgemeines Portal“, Thema „Wasser“ auswählen, unter „Grundwasser“, „Einschränkung Wärmepumpen“ ankreuzen). Im Zweifelsfall kann sich auch an die Wasserwirtschaftsverwaltung gewendet werden.

Vor Beginn der Arbeiten sollten Sie sich zudem bei Ihrer Gemeinde informieren, ob eine Genehmigung beantragt werden muss oder bauvorschriftliche Einschränkungen bestehen. Zeitgleich können Sie sich auch über kommunale Beihilfen informieren.

Gut zu wissen: Fragen Sie Ihre Gemeinde nach möglichen kommunalen Beihilfen.

Arbeiten durchführen lassen

Arbeiten koordinieren und durchführen lassen.

Sind alle benötigten Informationen und Genehmigungen eingeholt und haben Sie sich für ein Bohrunternehmen und einen Installateur entschieden? Dann kann mit den Arbeiten begonnen werden. Beim Einsatz von Erdwärmesonden gilt es zu beachten, die Bohrarbeiten frühzeitig beim Wasserwirtschaftsamt anzuzeigen.

Nach den Bohrarbeiten und dem Einsatz der Sonden erfolgt die eigentliche Installation der Wärmepumpe. Vor Inbetriebnahme sollte die gesamte Anlage nochmals überprüft werden um Umweltschäden durch Leckagen zu vermeiden. Hierbei gilt es zu beachten, dass das Bohrunternehmen nur für die Anschlüsse bis zum Haus verantwortlich ist, der Installateur kümmert sich um alle weiteren Arbeiten innerhalb Ihres Hauses.

Die von Ihnen ausgewählten Handwerker sollten Sie hierzu entsprechend informiert und den genauen Ablauf mit Ihnen besprochen haben.

Finanzhilfen beantragen

Nun können PRIMe-House-Beihilfen beantragt werden.

Nach dem Abschluss der Arbeiten kann auch die finanzielle Beihilfe im Rahmen des PRIMe-House-Förderregimes beantragt werden.

Erfahren Sie mehr über die Finanzierung Ihrer Anlage und bestehende Förderprogramme. [SM1] 

Wartung und Monitoring planen

Lassen Sie Ihre Anlage in regelmäßigen Intervallen von einem Fachmann überprüfen und warten.

Wärmepumpen sind prinzipiell wartungsarm. Für einen dauerhaft effizienten Betrieb empfehlen wir jedoch regelmäßig eine Wartung durchführen zu lassen. Besonders der Kreislauf der Trägerflüssigkeit und die mechanisch beweglichen Teile (z. B.: Kondensator, Verdampfer, Expansionsventil) sollten dabei in gewissen Intervallen vom Fachmann kontrolliert werden.

Des Weiteren ist der Druck im Solekreislauf anhand des Manometers zu prüfen. Je nach Hersteller kann eine regelmäßige Wartung verlangt werden, um die Gewährleistung der Garantie aufrechtzuerhalten.

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