Nahwärmenetz

Stadtteile, Siedlungen und selbst ganze Ortschaften können mit zentralen Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Wärme ausgestattet werden. In diesem Fall spricht man von Nahwärme: Eine Heizzentrale erzeugt die Wärme für sämtliche Gebäude.

Der Vorteil dieser Anlagen besteht darin, dass die Wärme auf rationellere und prinzipiell umweltfreundlichere Weise erzeugt werden kann, was häufig über erneuerbare Energien erfolgt. Auf diese Weise profitieren sämtliche an das Nahwärmenetz angeschlossene Verbraucher von den energetischen und ökologischen Vorteilen dieser zentralen Wärmeerzeugung.

Jedes an das Netz angeschlossene Gebäude verfügt über eine Wärmeübergabestation (Wärmeübertrager) und über einen Wärmezähler, der die eindeutige Ermittlung seines Energieverbrauchs ermöglicht. Jeder Verbraucher bleibt folglich für die Eindämmung seines Energieverbrauchs selbst verantwortlich.

Die Heizzentralen und die Nahwärmenetze werden häufig seitens der Gemeinden verwaltet und betrieben, zuweilen aber auch seitens privater Akteure.

DATENBLATT

Eignung des Systems für ein Haus mit der Wärmeschutzklasse
A Nein
C Mittelmäßig
I Ja
Nutzungskomfort: Versorgung, Befüllung, Reinigung… +++
Jährliche und regelmäßige Wartung +++
CO2‐Emissionen Je nach dem
seitens der
Heizzentrale
eingesetzten
Brennstoff
Platzbedarf & Lagerung +++
Thermische Solaranlage ++

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