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Der ökologische Fußabdruck Ihres Elektrofahrzeugs

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    Ihr nächstes Auto : Ein Elektroauto? Eine positive Ökobilanz und grüne Energie für Ihre Mobilität!

Im Rahmen der nationalen Mobilitätsstrategie Modu 2.0 wurden für Luxemburg Analysen mit folgenden Resultaten durchgeführt:

Positive Ökobilanz und Ökostrom

Elektroautos weisen in Bezug auf den Energieverbrauch eine höhere Effizienz auf und haben eine geringere Auswirkung auf die Umwelt als Verbrennungsmotoren:

  • im Laufe ihres Lebenszyklus (200 000 km) erreichen sie einen besseren ökologischen Fußabdruck als Autos mit Verbrennungsmotor (70 g CO2/km im Gegensatz zu 163 g CO2/km);*
  • dank erneuerbarer Stromquellen kann diese Bilanz noch verbessert werden;*
  • sie sind geräuscharm und erzeugen nahezu keine lokalen Emissionen (kein Ausstoß von Stickstoffverbindungen oder CO2, weniger Feinstaub) und tragen dadurch zu einer besseren Luft- und Lebensqualität bei;
  • dank einer anhaltenden Optimierung bei Herstellung, Wiederverwendung und Recycling der Batterien kann langfristig ein Mangel an Ressourcen vermieden werden;
  • Die Mehrheit der Stromversorger auf dem luxemburgischen Markt bietet Produkte an, die vollständig auf erneuerbarer Energie basieren.** Weitere Informationen zu den Angeboten für Ökostrom finden Sie auf www.oekotopten.lu oder calculix.lu.

* Modu 2.0, Transport & Umwelt, 2017
** ILR, Pressemitteilung, 11. Januar 2018

Analysen, die im Rahmen des Modu 2.0 durchgeführt wurden, sowie andere wissenschaftliche Studien (zusammengefasst im Abschnitt „Fakten & Zahlen“) zeigen, dass die Ökobilanz von Elektrofahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich besser ausfällt als diejenige von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, selbst wenn man die Aufladung mit dem konventionellen Strommix in Europa in Betracht zieht (nicht 100 % Ökostrom).

 

Verbrauch und Nutzung von Ressourcen

Die Nutzung von Ressourcen, insbesondere von Lithium und Kobalt, die für die Herstellung der Batterien notwendig ist, bleibt ein Problemfeld mit erheblichem Verbesserungspotenzial.

Die verwendeten Batterien haben schon heute eine Lebensdauer von ungefähr 15 Jahren. Sobald die Ladekapazität der Batterien nicht mehr für die Nutzung in Elektrofahrzeugen ausreicht, sind diese bereit für ein „zweites Leben“, zum Beispiel als Speicherakkumulatoren für den Strom, der von einer Photovoltaik-Anlage erzeugt wird.

Am Ende ihres Lebenszyklus kann praktisch die gesamte Batterie recycelt werden. Innerhalb der Europäischen Union müssen 50 % des Gewichts der Batterien recycelt werden. Außerdem wurden zwei Richtlinien vorgeschlagen, um die Recyclingquote von Batterien in Europa in naher Zukunft auf 100 % anzuheben. Die Europäische Union investiert derzeit stark in die Forschung und Entwicklung von Batterien, um die Herstellung effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Zudem ist die Herkunft von Kobalt problematisch. Auch wenn es angesichts einer steigenden Nachfrage und eines professionelleren Ressourcenabbaus bereits erhebliche Verbesserungen gegeben hat, besteht weiterhin ein Verbesserungspotenzial. Die Europäische Union ist dabei, das Potenzial strategischer Materialreserven in Europa zu analysieren, um den Bedarf an Ressourcen in Europa durch einen lokalen Abbau zu decken. Außerdem gibt es Initiativen zur Schaffung eines Labels, welches sicherstellt, dass der Abbau von Rohstoffen auf einer Weise erfolgt, die die Menschenrechte respektiert.

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