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Kompaktheit und Ausrichtung

Kompaktheit:

Kompakt zu bauen bedeutet nicht, klein zu bauen!

Der Begriff der „Kompaktheit“ hat eine andere Bedeutung. Wärmeverluste von Gebäuden werden in erster Linie durch Wärmeleitung auf Ebene der Gebäudehülle verursacht. Daraus folgt, dass die Wärmeverluste bei gleichem Gebäudevolumen mit zunehmender Fläche der Gebäudehülle (die auch als Verlustfläche bezeichnet wird) zunehmen. Dieses Verhältnis zwischen der Verlustfläche und dem Volumen (A/V) wird als Kompaktheit bezeichnet. Aus energetischen Gründen wird der Architekt versuchen die Verlustfläche zu minimieren und gleichzeitig die bewohnbare Fläche zu maximieren, was große Kompaktheit bedeutet.

Die Sonne spendet Licht und Wärme:

Eine an die Beanspruchung des Gebäudes angepasste Ausrichtung ermöglicht die Senkung des Energieverbrauchs für Heizung und Beleuchtung. Allgemein ausgedrückt, wird das Fenster, das auf der Südseite als Wärmekollektor fungiert, auf der Nordseite zur Verlustfläche. Dies stimmt nur in einigen Fällen und hängt von zahlreichen Parametern wie der Verglasungsart, der Dämmung der Wände, der thermischen Trägheit, usw. ab.

Die Ausrichtung eines Gebäudes oder eines Raums ist an dessen Zweckbestimmung geknüpft: Der Bedarf an Tageslicht, die Nutzung oder Nichtnutzung der Sonneneinstrahlung, usw. Aus diesem Grund bietet es sich an das Gebäude in Zonen einzuteilen um die unbeheizten Räume (Abstellraum, Vorraum, Toiletten, usw.) im Norden vorzusehen. Diese Räume dienen auf diese Weise als Pufferräume. Die Planung der Wohnräume (Wohnzimmer, Küche, Badezimmer, usw.) im Süden ermöglicht während der Heizperiode die Nutzung der Sonneneinstrahlung. Wichtig ist es, eine Beschattung der Fenster auf der Süd‐, Ost‐ und Westseite vorzusehen.

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