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Thermische Gebäudehülle

5.1. Wärmedämmung:

Die gute Wärmedämmung der AAA‐Häuser, einschließlich der Mauern, der Fenster, der Türen, des Dachs und des Bodens, verringert Wärmeverluste. Dies erklärt, warum die Körperwärme der Bewohner, die von den Haushaltsgeräten ausgestrahlte Wärme und die Sonne zumeist ausreichen, um eine angenehme Raumtemperatur zu gewährleisten.

Thermische Gebäudehülle:

Die thermische Hülle eines Gebäudes ist die Fläche, die das beheizte Innenvolumen des Gebäudes von der unbeheizten Umgebung trennt. Der Wärmeaustausch erfolgt rund um diese Hülle. Der Heizbedarf hängt von der Dämmqualität der thermischen Gebäudehülle ab. Die Gewährleistung einer durchgehenden Dämmung ist dabei von großer Bedeutung.

a. Mauer: 

Holzbau, Massivbau, Massivbau mit Dämmblock

b. Dach: 

Das Dach besteht größtenteils aus Holz oder aus Beton. Betondächer haben den Vorteil einer guten thermischen Trägheit (Komfort in den Sommermonaten) und können leichter luftdicht gemacht werden.

c. Dämmstoffe:

Es gibt drei Dämmstoffgruppen: Synthetische Dämmstoffe, mineralische Dämmstoffe und Dämmstoffe pflanzlichen Ursprungs.

- Synthetische Dämmstoffe:

Die synthetischen Dämmstoffe umfassen die Polyurethan- und die Polystyrolschäume. Sie stammen aus der Chlor und Erdölchemie.

Z.B. Polyurethanschaum (PUR); expandierter Polystyrolschaum (EPS), extrudierter Polystyrolschaum (XPS); …

- Mineralische Dämmstoffe:

Sie werden aus vorhandenen Rohstoffen (vulkanische Gesteine und Sand) hergestellt. Sie bestehen häufig aus Recyclingmaterial.

Z.B. Mineralwolle (MW); Glaswolle (GW); Schaumglas (CG); Blähperlit (EPB); …

- Dämmstoffe pflanzlichen Ursprungs:

Z.B. Zelluloseplatten; Zelluloseflocken; Flachswolle; Hanfwolle; Filzholzplatten; …

5.2. Fenster

Gedämmte Fensterrahmen und Dreifachverglasung

Die Fenster haben mehrere Aufgaben:

  • Begrenzung der Wärmeverluste
  • Sonneneinstrahlung
  • Helligkeit des Hauses
  • Luftdichtheit, …

Nutzung der Solarenergie: Die Sonnenstrahlen dringen über die Fenster in das Innere der Räume ein und helfen bei deren Erwärmung. Die eingedrungene Wärme kann allein für nach Süden ausgerichtete Fenster bis zu 40% des Heizbedarfs (im Winter) decken.

5.3. Bauweise ohne Wärmebrücken

Was ist eine Wärmebrücke?

Wärmebrücken sind Schwachstellen der Wärmedämmung, die Wärmeverluste und folglich höhere Heizkosten nach sich ziehen. Die Flächen auf Höhe der Wärmebrücken sind kälter, was zur Kondensation der Raumluftfeuchtigkeit führt und Schimmelbildung fördert.

Wärmebrücke befinden sich für gewöhnlich an den Verbindungspunkten der verschiedenen Bauteile wie an Kellermauern oder an Verbindungsstellen von Fenstern und Balkonen.

5.4. Luftdichte Gebäudehülle

Die Luftdichtheit ist aus den nachstehenden Gründen eine wesentliche Voraussetzung für das AAA‐Haus:

  • Nichtvorhandensein von Luftzügen und eindringender Luft
  • Schutz der Baustoffe
  • Energieeinsparungen
  • Verringerung externer Gerüche
  • Verringerung der von außen eindringenden Geräusche
  • Steigerung der Wirksamkeit der Lüftungsanlage,…

Der Blower‐Door‐Test (Differenzdruck‐ Messverfahren)ermöglicht die Überprüfung der Luftdichtheit des gesamten Gebäudes.

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