Wichtige Grundlagen und technische Details

Zur Installation einer Photovoltaikanlage muss eine möglichst nach Süden ausgerichtete und unverschattete Fläche vorhanden sein. Eine Anlage mit einer Leistung von beispielsweise 5-6 kWp erfordert eine Fläche von rund 50 m2. Sofern sie gut ausgerichtet ist, erzeugt sie zwischen 4.000-5.000 kWh. Dies entspricht ungefähr dem Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushalts.

Viele Gemeinden verfügen über ein Solarkataster, mit dessen Hilfe Sie schnell herausfinden, ob Ihr Haus für eine Photovoltaikanlage geeignet ist. Wichtig zu wissen ist auch, dass jede neu installierte Photovoltaikanlage jeweils von Ihrem Netzbetreiber genehmigt und abgenommen werden muss. Denken Sie also rechtzeitig daran, sich entsprechend bei Ihrem Netzbetreiber im Voraus zu informieren.

Nützliche Information für Ihr Renovierungs- oder Neubauprojekt

Falls bei den Renovierungsmaßnahmen keine thermische Solar- oder Photovoltaikanlage angebracht wird, sollten zumindest Leerrohre vorgesehen werden, um die Installation einer Photovoltaikanlage zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen. In vielen Fällen könnten zudem zusätzliche Dachdeckerarbeiten zur Vorbereitung der Installation und Ausrichtung der Anlage auf Ihrem Dach anfallen.

Aufbau der Anlage 

Unter Photovoltaik versteht man die mittels Solarzellen erfolgende Umwandlung der Sonnenstrahlung in Strom. Die untenstehende Grafik stellt die verschiedenen Bauteile einer Photovoltaikanlage dar.

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  1. Der Generator (Photovoltaikzellen) wandelt die Sonnenstrahlen in elektrische Energie um.
  2. Der Wechselrichter, wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um.
  3. Ein zusätzlich installierter Zähler misst die Stromerzeugung.
  4. Die übliche Elektroinstallation
  5. Das öffentliche Netz, in das der Wechselstrom eingespeist werden kann.

Monitoringlösungen und Energiemanagement 

Investieren Sie in ein Monitoringsystem um Ertragsausfälle durch Störungen zu vermeiden oder frühzeitig erkennen zu können. Hierbei handelt es sich um technische Lösungen, die die Überwachung der Stromproduktion der Anlage erlauben. Die einfachste Methode besteht aus dem Ablesen des zusätzlichen Stromzählers, der bei Photovoltaikanlagen Pflicht ist. Daneben gibt es auch Systeme, welche eine kontinuierliche Onlineüberwachung in Echtzeit ermöglichen.

Solarthermie vs. Photovoltaik 

Die Sonne gilt als größtes Kraftwerk der Natur und stellt uns eine unbegrenzte Energiequelle zur Verfügung. Dabei lässt sich die Sonnenenergie auf zwei unterschiedliche Arten zur Produktion von Wärme und Strom nutzen:

Eine Photovoltaikanlage produziert aus der einfallenden Sonneneinstrahlung Strom, denn in den Modulen findet eine direkte Umwandlung in elektrische Energie statt. Der erzeugte Strom kann dann ins Stromnetz eingespeist werden oder für den Eigenverbrauch genutzt werden. In Kombination mit einer Wärmepumpe kann eine Photovoltaikanlage sogar indirekt zum Heizen verwendet werden.

Eine thermische Solaranlage wandelt Sonnenstrahlen in Wärmeenergie um und besteht im Wesentlichen aus einem Solarkollektor, einem Wärmespeicher und einem Solarkreis. Diese Wärmeenergie kann für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden, oder unter den richtigen Voraussetzungen zudem zur Heizungsunterstützung verwendet werden.

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